Name Fischbrunnen
Architekt Henselmann Josef  Knoll Konrad  
Stadtbezirk 1. Altstadt-Lehel
Stadtbezirksteil Angerviertel
Straße Marienplatz
Jahr Baubeginn 1954
Jahr Fertigstellung 1954
Kategorie Keine Kategorie
Brunnen
Baustil Keine Kategorie
Unterkategorie Brunnen  
Suchbegriffe Fischbrunnen 
Baudenkmal Fischbrunnen
Fischbrunnen Marienplatz
Bildrechte: © Gerhard Willhalm, <a href='https://fotoagentur-muenchen.de/bilder/d_bilder.php?id=11509'>Fischbrunnen</a>, <a href='https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/legalcode'>CC BY-NC 4.0</a>
Fischbrunnen Marienplatz
Bildrechte: © Gerhard Willhalm, <a href='https://fotoagentur-muenchen.de/bilder/d_bilder.php?id=11509'>Fischbrunnen</a>, <a href='https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/legalcode'>CC BY-NC 4.0</a>
Fischbrunnen
Fischbrunnen Marienplatz
Bildrechte: © Gerhard Willhalm, &lt;a href=&#039;https://fotoagentur-muenchen.de/bilder/d_bilder.php?id=11509&#039;&gt;Fischbrunnen&lt;/a&gt;, &lt;a href=&#039;https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/legalcode&#039;&gt;CC BY-NC 4.0&lt;/a&gt;

Bemerkung

Muschelkalk-Becken mit Reliefs und Bronze-Karpfen, von Josef Henselmann, 1954, drei Bronzefiguren vom Vorgängerbrunnen, von Konrad Knoll, 1862-66

Beschreibung

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Marienplatz. &lt;/strong&gt;&lt;em&gt;Fischbrunnen. &lt;/em&gt;Der nordöstliche Platzbereich war seit jeher Standort des in alter Zeit wichtigsten unter den Münchner Brunnen, des mehrfach erneuerten Marktbrunnens. Ein solcher wird erstmals 1318 erwähnt, 1343 schlechthin als Fons civi- um (Bürger- oder Stadtbrunnen), seit dem 17. Jh. als Fischbrunnen bezeichnet (ein älterer Fischbrunnen war im Westbereich des Platzes gelegen). Neben dem ursprünglichen Pump- und Ziehbrunnen entstand um 1467/71 zusätzlich ein Laufbrunnen, der 1511/12 als Wappnerbrunnen mit einer steinernen Fahnenträgerfigur im Achteckbecken erneuert wurde (M. Wenings Marktansicht von ca. 1700 zeigt beide Brunnen nebeneinander). An die Stelle des Fahnenträgers trat 1775 ein dekorativer Pfeiler mit Vase, 1866 schließlich der aufwendige Fischbrunnen von Konrad Knoll, der den Altmünchner Brauch des Metzgersprungs thematisierte und am 7. Januar 1944 dem Luftkrieg zum Opfer fiel. Am &lt;em&gt;neuen Fischbrunnen &lt;/em&gt;Josef Henselmanns von 1954, mit Reliefs am Muschelkalk-Becken, wurden drei erhaltene Bronze- Sitzfiguren Knolls von 1862-66 rings um den gedrungenen Rundpfeiler gruppiert, den ein Bronze-Karpfen (gegossen von Hans Mayr) bekrönt. (Weitere erhaltene Statuetten von Knoll jetzt am Karlstor, s. dort.)&lt;/p&gt;

Quellen

Fischbrunnen
Nagler - Acht Tage in München (1863)

Der Fischbrunnen gewährt in der gegenwärtigen Gestalt einen höchst kleinstädtischen Anblick, hat aber durch den am Faschings-Montag stattfindenden Metzgersprung eine gewisse historische Bedeutung gewonnen (s. Feste). Das Bassin wurde in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts gesetzt, in kurzer Zeit wird aber ein neuer Brunnen entstehen, welcher in seinem Bilderschmuck von historischer Bedeutung ist, und eine Säule von 24 Fuß Höhe erhält. Der Bildhauer Knoll modellirte eine Gruppe von neun Figuren, und dazu kommen noch zwei Hochreliefs an der Säule. Das Werk ist fast vollendet, kann aber noch nicht aufgestellt werden, da ein Bau des Regierungsgebäudes bevorsteht.