| Name | Ehem. Galerie Böhler |
| Architekt | Seidl Gabriel von |
|---|---|
| Stadtbezirk | 3. Maxvorstadt |
| Stadtbezirksteil | Königsplatz |
| Straße | Brienner Straße 25 |
| Jahr Baubeginn | 1904 |
| Jahr Fertigstellung | 1905 |
| Kategorie | Keine Kategorie |
| Baustil | Keine Kategorie |
| Suchbegriffe | Galerie Böhler Auktionshaus Ketterer |
| Personen | Böhler Julius |
Bemerkung
Ehem. Galerie Böhler, viergeschossiger freistehender Walmdachbau mit palastartiger, italianisierender Fassade, von Gabriel von Seidl 1904/05, 1905-09 rückseitig um Ausstellungshallen und Ateliergebäude erweitert, sowie Umbauten 1914 durch Karl Stöhr, nach Kriegsschäden 1946 durch Max Ott wiederhergestellt.
Beschreibung
<p><strong>Ehemaliges Haus Böhler</strong> Anstelle eines älteren spätklassizistischen Palais 1904-05 nach Plänen von G.v. Seidl für den Sammler und Antiquitätenhändler Julius Böhler errichtet. </p>
<p><strong>Beschreibung:</strong> Freistehender Baublock mit siebenachsiger Hauptfassade, im Verband des rustizierten Erdgeschosses beiderseits Toreinfahrten, die dem säulenflankierten Mittelportal entsprechen. Von den beiden Hauptgeschossen das erste durch Doppelsäulen mit Blendbogen plastisch gegliedert, das niedrigere dritte Obergeschoss ebenfalls reich dekoriert; darüber über Konsolgesims steiles Walmdach. (Der plastische Schmuck stammt von Seidler).</p>
<p><strong>Bedeutung:</strong> In die italienisierenden Renaissanceformen mischen sich manieristisch-barocke Elemente zu malerischer Gesamtwirkung; diese und die Abmessungen des Baus störten bereits das Gleichgewicht der klassizistisch bebauten Brienner Straße, lange bevor durch den Wiederaufbau in den 1950er Jahren (vor allem der Häuser Nr. 19,21,2 7) der ursprünglich frühklassizistische Charakter der Straße gänzlich verloren ging.</p>