Name Luitpoldpark
Stadtbezirk 4. Schwabing-West
Stadtbezirksteil Am Luitpoldpark
Straße Luitpoldpark
Jahr Baubeginn 1910
Jahr Fertigstellung 1910
Kategorie Keine Kategorie
Baustil Keine Kategorie
Suchbegriffe Luitpoldpark 
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Bemerkung

Luitpoldpark; 1910-11 angelegt (12,5 ha), verbindet regelmäßige Elemente mit Zügen des Landschaftsparks. Nach 1945 um das Gelände des Schuttberges nach Norden erweitert.

Beschreibung

<p>Bereits 1909 Magistratsbeschluss, für die stetig wachsende Bevölkerung Schwabings&nbsp;eine große Garten-Parkanlage im Nordwesten dieses Stadtteils zu schaffen (finanziert&nbsp;durch Bürgerspenden ähnlich dem &gt;Bürgerpark&lt; zu Bremen). Durch Heiler und Multerer Planung (genehmigt Ende 1910) für Areal zwischen Borschtallee im Osten und&nbsp;Brunnerstraße imWesten, von Süden nach Norden durch Straßen bedingte Dreiteilung&nbsp;in Kinderareal&nbsp;entlang der Clemensstraße, in Bayernplatz bis Karl-Theodor-Straße und&nbsp;nördlich davon bis Burgunderstraße in eigentlichen Luitpoldpark: Gesamtfläche ca. 15&nbsp;ha (ohne Areal des &gt;Schuttbergs&lt;, s. u.). Beschreibung: 1910/11 anlässlich des 90. Geburtstags von Prinzregent Luitpold (12.3.1911) in einem Mischstil aus französischer und&nbsp;englischer Gartengestaltung angelegt. Zentrum des Parks die etwas erhöhte viereckige&nbsp;&gt;Luitpoldterrasse&lt; mit Mittelachse, beiderseits bepflanzt mit 90 Goldlinden (= Lebensjahre des Prinzregenten) und mit 25 Eichen (= seine Regierungszeit seit 1886), zentriert&nbsp;durch eine quadratische Rasenfläche mit 17 m hohem Obelisk (mit Bronze-Gedenktafel, entworfen von Düll und Pezold). An Westseite errichtet 1912 Gartenrestaurant&nbsp;&gt;Bamberger Haus&lt; ( ► Brunnenstraße 2), ab 1913 beginnender Ausbau nach Norden&nbsp;(dafür Spende von acht märkischen Buchen durch in Berlin lebende Bayern) und Aufstellung eines Denkmals für den Landeskundler und TH-Professor Wilhelm Götz im&nbsp;nordöstlichen Teil (1913); weiterer Ausbau nach Norden (bis etwa Nymphenburg-Biedersteiner Kanal) durch I.Weltkrieg verhindert. Erst nach 2. Weltkrieg Ausdehnung&nbsp;auf 33 ha; gegen Belgradstraße ab 1947 der aus ca. 3 Mill. cbm Trümmer der zerbombten Stadt aufgeschüttete &gt;Schwabinger Schuttberg&lt;. Als &gt;Freizeitpark Luitpold&lt;&nbsp;1957- 60 in heutiger Form gärtnerisch gestaltet; auf &gt;Gipfel&lt; Kreuz zur Erinnerung an&nbsp;über 6000 Bombenopfer (eingew. 3.5.1958, Entw. Altmann). Bedeutung: Der Park mit&nbsp;Blick vom Schuttberg (37 m) über die Stadt bis zu den Alpen Naherholungsareal.</p>