| Name | Palais Rechberg oder Radspielerhaus |
| Architekt | Métivier Jean Baptiste Boos Roman Anton |
|---|---|
| Stadtbezirk | 1. Altstadt-Lehel |
| Stadtbezirksteil | Hackenviertel |
| Straße | Hackenstraße 7 |
| Jahr Baubeginn | 1678 |
| Jahr Fertigstellung | 1678 |
| Kategorie |
Adelssitze & Höfe Palais |
| Baustil | Keine Kategorie |
| Unterkategorie | Palais |
| Suchbegriffe | Palais Rechberg Radspielerhaus |

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Bemerkung
Ehem. Palais Rechberg oder Radspielerhaus, stattlicher viergeschossiger Vierseitkomplex mit Treppenturm und nach Süden verlängertem Westflügel, erbaut 1678 und später erweitert, verändert um 1817 durch Jean-Baptiste Métivier (der hier wohnte), 1871/75 weitgehend umgebaut und aufgestockt (neue straßenseitige Fassaden), Nordflügel 1874/75 nach Osten durch Anbau mit straßenseitigem Schweifgiebel verlängert, Fassadengestaltung von Peter (?) Berger; mit Garten; im Garten Brunnen von Roman Anton Boos, 18. Jh. und Säulenbrunnen von etwa 1780.
Beschreibung
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<strong>Radspieler-Haus</strong> Durch Zusammenbau zweier Häuser 1678 entstanden, seit 1688 Calais Rechberg<, seit 1848 im Besitz der Familie Radspieler. 1817 durch Metivier umgebaut; 1873 durch Zurückversetzen der Fassade bei Verbreiterung der Hackenstraße verändert: Treppenturm zwischen erster und dritter Fensterachse freigelegt und Erhöhung um drittes Obergeschoss. Kriegszerstörungen (sechs Achsen links vom Treppenturm) durch Rekonstruktion behoben. - Innenausstattung durch Metivier (1817) z.T. erhalten; im Flügel zur Brunnstraße Wohnung Heinrich Heines von 182 7-28 (Gedenktafel).</p>
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<strong>Beschreibung:</strong> Mit zwei Fronten im Knick der Hackenstraße (angeglichener Anbau Brunnstraße 6 von 1875). Über bossiertem Erdgeschoss (mit rundbogigen Fenstern) zwei Stockwerke (klassizistische Rahmung), drittes Obergeschoss einfacher. Unregelmäßige Achsenfolge der Fenster, Ecke mit zweistöckigem Erker, Fassade zur Brunnstraße mit zwei ebensolchen Erkern (einer schräg vorspringend) besetzt. Binnenhof (Aufgang 2,3,4) mit Erdgeschossarkaden an den beiden Schmalseiten. Gartenhof (Aufgang 1) mit Brunnen um 1780 (vermutlich von dem Steinmetz Schweinberger). Hier auch bronzene weibliche AktfigurvonT. Stadier (1955), diewegen Erregung öffentlichen Ärgernisses beim BMW-Pavillon am Lehnbachplatz (-> S. 205) nicht aufgestellt wurde.</p>
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<strong>Bedeutung: </strong>Mit bayerischer Kriegsgeschichte durch Divisionsgeneral Louis Bastoul verbunden, der in der Schlacht bei Hohenlinden (3.12.1800) tödlich verwundet, am 15.1.1801 im Rechberg-Palais starb und mit großem Pomp auf Altem Südlichen Friedhof beigesetzt wurde (Grabdenkmal im 2. Weltkrieg beschädigt). Als Bauwerk bedeutend durch einheitliche klassizistische Fassaden zusammengefasste Häusergruppe, der Carten/7ofeinzig erhaltenes Beispiel der für München typischen Hausgärten mit Baum-bepflanzung, wie sie das Sandtnersche Stadtmodell zeigt.</p>
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Gegenüber im Straßenwinkel origineller Brunnen (><strong>Radl-Brunnen</strong><), auf den Namen Radspieler anspielend; von E. A. Rauch, 1967.</p>
Ehemalige Bewohner
| Name | Beruf | von | bis |
|---|---|---|---|
| Heine Heinrich | 1827 | 1828 |
Literatur
Wikipedia: Palais_Rechberg