| Name | Haus zur Hundskugel |
| Architekt | Straub Johann Baptist Boos Roman Anton |
|---|---|
| Stadtbezirk | 1. Altstadt-Lehel |
| Stadtbezirksteil | Hackenviertel |
| Straße | Hackenstraße 10 |
| Jahr Baubeginn | 1741 |
| Jahr Fertigstellung | 1741 |
| Kategorie | Keine Kategorie |
| Baustil | Keine Kategorie |
| Suchbegriffe | Hundskugel |
Bemerkung
Haus zur Hundskugel, Altmünchner Bürgerhaus, viergeschossiger Bau mit Putzgliederung, mit Hauszeichen "Hundskugel", entstanden 1741 durch Um- oder weitgehenden Neubau, vielleicht um 1759 verändert; Wohnhaus der Bildhauer Johann Baptist Straub und Roman Anton Boos.
Beschreibung
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<strong>Haus zur Hundskugel</strong> 1741 durch Umbau des >Hundsfutbads< des Heiliggeistspitals (seit Ende 15. Jh.) entstanden, Architekt möglicherweise J. M. Fischer; einfache, fünf-achsige Fassade, durch Glattputz und Rieselbewurf gegliedert; drei Stockwerke (oberstes niedriger) über Erdgeschoss mit außen liegenden Eingangstüren; die rechte führt zu kleinem Hof, die linke am Ende des 19. Jh. eingebrochen; über ihr das ursprünglich gemalte >Hauszeichen<: sechs Hunde spielen mit Kugel, von Boos durch Holzrelief ersetzt, seit Restaurierung der Fassade (1980) Terrakottakopie eingefügt. Madonnenbüste von J. B. Sträub, ehedem über mittlerem Fenster des Hauptgeschosses, heute im Bayerischen Nationalmuseum, 1984 Kopie von Strixner angebracht.</p>
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<strong>Bedeutung:</strong> Charakteristisches einfaches Bürgerhaus des 18. Jh. mit weitgehend erhaltener Innengliederung. Als Wohnhaus der bedeutenden Barockbildhauer J. B. Sträub und R. A. Boos bezeichnend für die Anspruchslosigkeit eines Künstlerwohnsitzes im Rokoko (Gegensatz: >Asam-Haus<, -> Sendlinger Straße 34, und >Asam-Schlössl<, -> Maria-Einsiedel-Straße45.)</p>
Quellen
Hackenstraße 10
Zauner - München in Kunst und Geschichte (1914)
Hackenstraße 10. Wohnhaus des Bildhauers Roman Boos Mitte des 18. Jahrh.), erbaut 1741. Geometrische Felderteilung nach dem Typ der Maxburg im Sinne der Renaissance; Betonung der Flächenunterschiede jedoch nicht mehr durch kräftige Farben, sondern durch Wechsel zwischen Rieselbewurf und Glattputz [BAJ 117].
Ehemalige Bewohner
| Name | Beruf | von | bis |
|---|---|---|---|
| Straub Johann Baptist |