Name Trakt Augustiner Bräu
Stadtbezirk 8. Schwanthalerhöhe
Stadtbezirksteil Schwanthalerhöhe
Straße Landsberger Straße 21
Jahr Baubeginn 1891
Jahr Fertigstellung 1891
Baustil Neurenaissance
Kategorie Keine Kategorie
Baustil Keine Kategorie
Neurenaissance
Suchbegriffe Augustiner Bräu 
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Bemerkung

Niedriger, zweigeschossiger Trakt an der Straße, zur Augustiner-Brauerei gehörig, Neurenaissance, Rohbackstein mit Putzgliederungen, 1891.

Beschreibung

<p> <strong>Augustiner-Brauerei</strong> Brauerei des Augustinerklosters (-&gt;• Neuhauser Str. 2) erstmals 1411 an Ecke Ettstraße/Löwengrube genannt, Braubetrieb aber »mit ziemlicher Sicherheit« bereits 1382 (Helmuth Stahleder). Verlegung der 1803 verpachteten Klosterbrauerei durch einen bürgerlichen Bierbrauer an Neuhauser Gasse; im selben Jahr Gaststätte&nbsp;&gt;Zum Augustiner&lt; genannt (-&gt;• Neuhauser Str. 26). Mit Kauf der Braustätte durch Anton Wagner 1829 Begründung der &gt;Augustinerdynastie&lt;; 1857 Erwerb des Buttler-Kellers auf der sog. Hauptniederterrasse (TheresienVSchwanthaler Höh) und - infolge zunehmender industrieller Bierproduktion im 19. Jh. -Verlegung der Brauerei an die Landsberger Straße (in etwa Trasse der alten Salzstraße).</p> <p> <strong>Beschreibung:</strong> Mi einer Länge von rd. 270 m entlang der Ausfallstraße nach Westen von 1884-85 errichtete Produktionsanlage: drei gleichartige, unterschiedlich lange und durch einstöckige kurze Bauten verbundene drei- bis viergeschossige Gebäude unter Satteldächern; ihre rotbraune Blankziegelmauerung durch helle Natursteinlisenen mit Blendbogenfriesen rhythmisiert und die Kämpfer der Flachbogenfenster durch Natursteine hervorgehoben. Das Verwaltungsgebäude Ecke Landsberger/Schrenkstraße in Formen (deutscher) Neore-naissance mit geschweiftem Giebel errichtet. Umfassend renoviert 1990/91, zusammen mit den Nebengebäuden auf Areal gegen die Westendstraße.</p> <p> <strong>Bedeutung:</strong> Bemerkenswerte, noch in Betrieb befindliche, weitläufige Produktionsanlage, ein in München selten gewordenes Beispiel einer - im Gegensatz zum damaligen Historismus und Gründerstil - streng sachlichen, fast schmucklosen &gt;lndustriearchitektur&lt; des späten 19. Jh.</p>