Name Ehemaliges Zeughaus
Architekt Glaeser Matthias  
Stadtbezirk 9. Neuhausen-Nymphenburg
Stadtbezirksteil Neuhausen
Straße Lothstraße 17
Jahr Baubeginn 1863
Jahr Fertigstellung 1863
Kategorie Keine Kategorie
Baustil Keine Kategorie
Suchbegriffe Zeughaus 
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Bemerkung

Ehemaliges Zeughaus, jetzt Institute der Technischen Universität, symmetrische Mehrflügelanlage, Rohbackstein mit Zinnentürmchen, 1863-65 von Matthias Glaeser.

Beschreibung

<p><strong>Ehemaliges Zeughaus </strong>Ein herzogliches Zeughaus aus dem Mittelalter bestand nördlich&nbsp;der Salvatorkirche (vgl. Sandtnersches Stadtmodell 1572), beim Bau des Opernhauses (von Schinnagl 1651) abgerissen; bereits Anfang 17. Jh. ließ Herzog Maximilian östlich der&nbsp;Residenz weitläufigen Zeughauskomplex anlegen, bei Neugestaltung des -› MarstalIplatzes abgetragen; Zeughaus 1807 auf Areal zwischen Falkenturm und Kosttor und&nbsp;südlich Salpeterstraße in bereits bestehende Bauten (wie Malzstadel des ehemaligen Weißbräuhauses) verlegt. Bei Anlage der -› Maximilianstraße gesamtes Areal 1854 ff.&nbsp;abgeräumt, Errichtung des Zeughausneubaus an Lothstraße (Nähe MaximiIian-II.-Kaserne, 1852-77, nach Kriegsschäden 1943-45 abgebrochen 148); Zeughaus nach Ent<span style="font-size: 13px; line-height: 1.6em;">wu</span><span style="font-size: 13px; line-height: 1.6em;">rf von Friedlein 1861 (nicht von Hügel, wie oft zu lesen) zwischen 1863 und 1865 durch&nbsp;</span><span style="font-size: 13px; line-height: 1.6em;">Gläser ausgeführt; primär als Verwaltungsbau und Waffendepot verwendet, diente der&nbsp;</span><span style="font-size: 13px; line-height: 1.6em;">Mitteltrakt für Aufstellung der 1880/81 von König Ludwig II. gegründeten &gt;Bayerischen&nbsp;</span><span style="font-size: 13px; line-height: 1.6em;">Waffensammlung&lt; bis zum Umzug 1904 ins Armeemuseum am Hofgarten (-&gt; Franz-Erweiterung 1975 Nutzung durch Geistes- und naturwissenschaftliche Institute der Universität, Technischen Universität und Fachhochschule.&nbsp;</span></p> <p><strong>Beschreibung:</strong> Symmetri-sche Anlage (145 m Länge, 37 m Tiefe) mit zweigeschossigem Hauptgebäude zu neun lit durch achtseitige Türmchen &gt;bewehrt&lt;; beiderseits zurückgesetzte niedrigere fünf-achsige Seitenflügel mit dreistöckigen Eckpavillons zu drei Achsen. Die ursprünglich bäude Erweiterungsbau 1975 (von Bauamt der TU): dreigeschossiger Stahlbetonske-halle Wandbild von Naujoks, im Erfrischungsraum des ersten Obergeschosses Gemälde von Baumgärtl.</p> <p><strong>Bedeutung </strong>des historischen Baus: Einer der wenigen nach den Kriegszerstörungen erhaltenen Staatsbauten außerhalb der Maximilianstraße; gutes Beispiel für Militärarchitektur im Maximilianstil.</p>