Name Kath. Kirche St. Nikolaus
Stadtbezirk 13. Bogenhausen
Stadtbezirksteil Englschalking
Straße Flaschenträgerstraße 1
Jahr Baubeginn 1250
Jahr Fertigstellung 1250
Sakral katholisch
Kategorie Religiöse Bauwerke
Kirche
Baustil Keine Kategorie
Unterkategorie Kirche  
Suchbegriffe Kath. Kirche St. Nikolaus 
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Bemerkung

Kath. Kirche St. Nikolaus, kleiner, im Kern romanischer Bau, 13. Jh., dachreiterartiger Turm; mit Ausstattung; im Dorfkern von Englschalking.

Beschreibung

<p><strong>St. Nikolaus</strong> Filialkirche (bis 1936) von St. LorenzinOberföhring(-&gt;-Muspillistraße31); jetziger frühgotischer Bau etwas jünger als St. Johann Baptist in Johanneskirchen (&bull;-* Gleissenbachstraße 2), im 13. Jh. über spätromanischen Mauern errichtet: aus&nbsp;dieser Epoche erhalten das kleine Fenster an Ostseite des Chors. Seit 1936 Filiale von St. Emmeram (Neubau als Pfarrkirche von Englschalking 1931 nach Plänen von Loch-brunner, 1937 von Dreisch erweitert); Restaurierung 1956 und 1969. Beschreibung: Einfacher rechteckiger Baukörper, an Ostseite niedrigerer, gerade geschlossener Chor; über beiden Bauteilen Satteldach. OriginelleTurmanlage: dachreiterartig auf westlicher Ciebelwand des Schiffs aufsitzend mit Pyramidendach. Fenster bei Barockisierung 1659 vergrößert.</p> <p><strong>Inneres:</strong> Flach gedecktes dreiachsiges Langhaus, der Chor mit vorbarocker Flachdecke. Hochaltarvon 1659/60 mit guten Figuren HU. Korbinian (links) und Wolfgang (?) mit Attribut eines zweitürmigen Kirchenmodells mit Zwiebelhauben (Anspielung auf Frauenkirche, in ihr seit 1580 Benno-Reliquiar: dann wohl eher Hl. Benno als Wolfgang); im Auszug Mariahilfbild, das Altarblatt von Wild (1872). Im Gemeinderaum Reste der spätgotischen skulpturalen Ausstattung: Anna selbdritt, um 1520; Hll. Martin und Silvester, um 1500 (Schutzpatrone der bäuerlichen Bevölkerung). An Nordwand aufschlussreiches klassizistischesVotivbild von 1800 für Errettung Engl-schalkings vor Plünderung durch französische Revolutionstruppen im 2. Koalitionskrieg (im Detail ungenaue Ortansicht). Die einst reichere Barockausstattung bei Restaurierung 1956 (Seitenaltäre, Kanzel, Empore) wegen Schadhaftigkeit entfernt, ebenso die Sakristei. Bei Sicherungsrestaurierung 1969 ornamentale Fresken des 17. Jh. in der Leibung des Chorspitzbogens freigelegt.</p> <p><strong>Bedeutung:</strong> Eine der wenigen architektonisch weitgehend ursprünglich erhaltenen spätromanisch-frühgotisch dörflichen Chorturmkirchen des 13. Jh. mit einem der frühesten Barockaltäre des Münchener Umlandes.</p> <p>&nbsp;</p>