Name Kath. Pfarrkirche Leiden Christi
Architekt Buchner Georg Wilhelm  
Stadtbezirk 21. Pasing-Obermenzing
Stadtbezirksteil Obermenzing
Straße Grandlstraße 8
Jahr Baubeginn 1923
Jahr Fertigstellung 1923
Baustil gotisierend
Sakral katholisch
Kategorie Religiöse Bauwerke
Kirche
Baustil Historismus
gotisierend
Unterkategorie Kirche  
Suchbegriffe Kath. Pfarrkirche Leiden Christi 
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Bemerkung

Kath. Pfarrkirche Leiden Christi, dreischiffiger Bau, gotisierend, mit Zwiebelhelmturm, 1923-24 von Georg Wilhelm Buchner; mit Ausstattung.

Beschreibung

<p> <strong>Leiden Christi Pfarrkirche von Obermenzing</strong>, nach Plänen von G. W. Buchner 1922-24 errichtet; Bauplastik von Panzer.</p> <p> <strong>Beschreibung:</strong> Das mächtige, an Nordseite abgeschleppte Satteldach verbirgt basilikales Schema; im Osten angefügter 3/8-Chor, südlich davon gedrungener Turm mit Zwiebelhaube. Dieser und das basilikale Kirchenschiff sowieTaufkapelle ursprünglich die eigentliche Schauseite der Kirche zum Hauptplatz einer geplanten Neusiedlung. Hohe Westfassade mit Strebepfeilern, dazwischen reliefgeschmücktes Hauptportal (Passionsszenen). Inneres: Basilika mit flach gedecktem Mittelschiff; Polygonalchor, westlich Vorhalle (mit achteckigerTaufkapelle) und die beiden Seitenschiffe (über nördlichem eine Empore) von prismatisch geschnittenen Sterngratgewölben überdeckt und durch Verwendung von Spitzbogen zusätzlich betont. - In dem 1975 von Östreicher umgestalteten Altarraum Kreuzigungsgruppe von Lorch; Glasfenstervon Baumhauer (1924). In den Seitenschiffen Flügelaltäre: im nördlichen Hl. Elisabeth (Relief von Frey-Hock, Gemälde von Eberz, 1939), im südlichen Marienaltar (im Schrein thronende Muttergottes, von Panzer, Gemälde von A. Burkart.)</p> <p> <strong>Bedeutung:</strong> DieTransponierung historischer Architekturformen in &gt;kubistische Expres-sivität&lt; als Möglichkeit der Kombination von heimischer Bauweise&lt; mit modernen Architekturtendenzen denkbar; bedauerlicherweise ohne Nachfolge geblieben. Die durch Weltwirtschaftskrise (1928) und Eingemeindung nach München (1938) unterbliebene Anlage eines neuen Ortszentrums südlich der Kirche verhinderte architektonisch-städtebauliche Eingliederung des Kirchenbaus.</p>