Name Palais Almeida
Architekt Métivier Jean Baptiste  
Straße Brienner Straße 14
Jahr Baubeginn 1824
Jahr Fertigstellung 1824
Kategorie Adelssitze & Höfe
Palais
Baustil Keine Kategorie
Unterkategorie Palais  
Suchbegriffe Palais Almeida 
Baudenkmal Palais Almeida
Palais Almeida Brienner Straße
Bildrechte: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/User:O_DM">O DM</a>, <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Palais_Almeida_Muenchen.JPG">Palais Almeida Muenchen</a>, <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/legalcode" rel="license">CC BY-SA 3.0</a>
Palais Almeida Brienner Straße
Bildrechte: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/User:O_DM">O DM</a>, <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Palais_Almeida_Muenchen.JPG">Palais Almeida Muenchen</a>, <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/legalcode" rel="license">CC BY-SA 3.0</a>
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Bemerkung

Das Palais Almeida in der Brienner Straße wurde 1824 von Jean Baptiste Métivier im Stil des französischen Klassizismus erbaut. Es entstand an der Stelle der ehemaligen Georgskirche und folgt der traditionellen Fassadengestaltung mit drei Geschossen, neun Fensterachsen und einem rustizierten Erdgeschoss. Die Fassade ist durch Pilaster und prunkvolle Kandelaber neben dem Haupteingang verziert.

Erbaut von Baronin Sophie von Bayrstorff, gelangte es durch ihre Tochter Sophie und deren Ehemann, Graf Paolo d’Almeida, zu seinem Namen. Nach schweren Kriegsschäden wurde das Gebäude 1952/53 mit vereinfachtem Dach wiederaufgebaut. Heute dient es als Büro- und Geschäftshaus, dessen Innenhof seit 2013 für die Öffentlichkeit zugänglich ist.

Beschreibung

<p><strong>Palais Almeida</strong> Auf Teil des Geländes des Deupont- oder Rechberggartens 1822 Errichtung der Alten Pinakothek vorgesehen. Jedoch Verkauf einer Parzelle an Prinz Karl 1823, Bebauungsplan von Klenze 1823/24; Planung 1824/25 an Metivier übergegangen, der erstes repräsentatives Gebäude an Brienner Straße auf eigene Kosten als Spekulationsobjekt errichtete. Von Prinz Karl 1834 für Sophie Petin, seit 1823 Baronin Bayrstorff, erworben (Geliebte und ab 1834 Gemahlin Karls); durch Heirat ihrer Tochter an Grafen Almeida gelangt. 1923 von München-Aachener Versicherung erworben, im Innern behutsam umgestaltet. Im 2. Weltkrieg ausgebrannt, 1952/53 unter Wahrung der Außenerscheinung (allerdings mit flacherem Satteldach) wieder aufgebaut. Erweiterung gegen Norden durch Anbauten (an Oskar-von-Miller-Ring) und Innenhof; vereinfachter Grundriss und 1993-94 erneut vorsichtig adaptiert.</p> <p><strong>Beschreibung: </strong>Fassade zu drei Geschossen und neun Achsen, der dreiachsige pilastergegliederte Mittelrisalit mit stützenlosem, auf Voluten ruhendem Balkon über Rundbogenportal und flachem Dreiecksgiebel (Wappen modern). Die linke Seite erst beim Durchbruch des Oskar-von-Miller-Rings freigelegt, moderne Fassade einfach.</p> <p><strong>Bedeutung:</strong> Die Schauseite eine der ausgereiftesten streng klassizistischen, noch auf der Tradition der Pariser Dix-huitieme-Palais fußenden Fassade Münchens, in der architektonischen Haltung zwischen Fischer und Klenze. Die Kandelaber in den ursprünglich für Figuren bestimmten Nischen beiderseits der Einfahrt gehören zum Besten dieser Art. Die verlorene Innendekoration, die ebenfalls Metivier gestaltete und zusammen mit Architektur und Möbelausstattung zu einem klassizistischen Gesamtkunstwerk vereinigte, machte das Palais ehedem zum schönsten der Brienner Straße.</p>

Wikipedia

Wikipedia: Palais_Almeida