Name Frauenplatz
Stadtbezirk 9. Neuhausen-Nymphenburg
Stadtbezirksteil Nymphenburg
Straße Frauenplatz
Kategorie Keine Kategorie
Baustil Keine Kategorie
Suchbegriffe Frauenplatz 
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Beschreibung

<p>Die die Frauenkirche (-&gt;&bull; Nr. 1) umgebende <strong>Domfreiheit </strong>erst in 2. Hälfte 19. Jh. entstanden: heutige Baulinie entspricht in etwa der Begrenzung des einstigen U. L. Frauen Freythof südlich, östlich und nördlich der Marienkirche, die 1271 zweite Pfarrkirche Münchens wurde; mindestens seit dieser Zeit ist ein Friedhof anzunehmen, der 1789 aufgelassen, 1800 eingeebnet wurde. (Ab Ende 15. Jh. zweiter Friedhof der Frauenpfarrei bei der Salvatorkirche, -&gt;&bull; Salvatorplatz 17.); der Vorplatz im Westen des Doms bis hin zur Fassade des Polizeipräsidiums im Verlauf der ehemaligen Augustinergasse erst 1866-88 entstanden. Erscheinungsbild der Domfreiheit durch Abbruch alter Gebäude und durch Geschäftsbauten des ausgehenden 19. Jh. (und durch deren Wiedererrichtung in den 1950er Jahren) bestimmt; in ihnen <strong>historische Bauten</strong> aufgegangen. Unmittelbar vor Westfassade Dechanthof(1425-27 errichtet, 1529 und 1587 erweitert, aufgehoben 1803, abgebrochen 1866). Hier seit 1972 kraterähnliche Brunnenanlage (schwarzer Granit, seit 1980 mit bronzenen &raquo;Wasserpilzen&lt; anstelle der ursprünglichen Wasserglocken, Entwurf: Winkler); nordwestlich des Doms St.-Benno-Brunnen (roter Porphyr, von Henselmann 1972). -An verbreiteter Frauengasse/Liebfrauenstraße Errichtung des &gt;Domhofs&lt; zur Kaufingerstraße (anstelle des &gt;Gasthofs zum Schwarzen Adlerc Quartier Mozarts 1762 und Goethes 1786). Nr. 10: ehemaliges sog. &raquo;Reiches Almosenhaus&lt; (StiftungMartin Ridlers, 1487); Nr. 72:ehemaligeStiftsbauhütte; Nr. 13: ehemaliges Benefiziatenhaus; Nr. 14: &gt;Poetenschul auf Unser Frauen Freithof&lt; (als städtische Schule, die &gt;Poeterei&lt;, 1478 gegründet, seit 1521 am Frauenplatz, 1597 geschlossen), bei Bauarbeiten 1911 Entdeckung von Resten eines prähistorischen Grabs; Nr. 75: ehemals &gt;U. L. Frauen Schuel&lt;, ab 1818 Elementar-Knabenschule; nach 1888 Kooperatoren-, Prediger- und Organistenhaus; die anschließenden vier Häuser (wie das des Zeremoniars bei U. L. Frau) um 1800 abgebrochen. - Das spitzwinklige Gebäude an Löwengrube/Augustinerstraße für Reichspost 1925 umgebaut (sog. &gt;Posteck&lt;), nach Kriegszerstörung im Erdgeschoss als Behelfspostamt eingerichtet. Erst 1986/87 Wettbewerb ausgeschrieben für Dienstgebäude des Polizeipräsidiums auf dem &gt;Posteck&lt;; schließlich 1995-2001 vereinfacht ausgeführt nach Plänen von Eicher, Hitzig, F.J. Langer, Schwindhelm.</p>