Name Max-Joseph-Platz
Stadtbezirk 1. Altstadt-Lehel
Stadtbezirksteil Lehel
Straße Max-Joseph-Platz
Kategorie Keine Kategorie
Baustil Keine Kategorie
Suchbegriffe Max-Joseph-Platz 
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Beschreibung

<div>Trotz des noch bestehenden Franziskanerklosters (seit 1284) entwickelte Verschaffelt bereits 1799 die Anlage einer &gt;Place publique&lt; an der Stelle des Klosters. Doch erst mit seiner Aufhebung und Demolierung (1802/03) kann C. v. Fischer das frei gewordene Areal für eine repräsentative Platzanlage vorschlagen: Dabei erste Pläne (1802) für Errichtung eines Hof- und Nationaltheaters an seiner Ostseite (-&gt;&bull; Max-Joseph-Platz 2), ferner Entwurf einer beherrschenden Südfassade der Residenz um 1809 (?), in etwa dem späteren &gt;Königsbau&lt; entsprechend (-&gt; S. 264). Heutige Anlage bis Mitte des 19. Jh. gebildet: an Westseite durch Residenzstraße (mit Fronten von Bürgerhäusern) tangiert, an Südostseite durch -&raquo;&bull; Maximilianstraße geöffnet (deren Achse durch Südfassade des Nationaltheaters ihre Ausrichtung nach Osten erhielt; dagegen Einmündung der Perusastraße an Südwestecke für Platzgestalt ohne Bedeutung). Sein monumentales Gepräge gewinnt der Platz* durch die Fassaden des Nationaltheaters mit dem 1951 errichteten Foyerbau des Neuen Residenztheaters (-+ Max-Joseph-Platz 1), durch den Königsbau und die gegenüberliegenden Säulenarkaden der (ehemaligen) Hauptpost (-&lt;&bull; Residenzstraße 2) - eine bemerkenswert urbanistische Platzgestaltung Klenzes, die wohl auf einen Entwurf Fischers von 1809 zurückzuführen ist. Durch Kandelaber (auf skulptierten Sockeln) und Prellsteine (mit Ketten verbunden) kreisrunde, leicht gewölbte Fläche (mit Kieselsteinbepflasterung) aus annähernd quadratischem Platzareal ausgesondert; seine geometrische und vor allem ideelle Mitte erhält der Platz durch das Denkmal für König Max I. Joseph.</div>