| Name | Galeriegebäude |
| Stadtbezirk | 1. Altstadt-Lehel |
| Stadtbezirksteil | Graggenau |
| Straße | Galeriestraße 4 |
| Kategorie | Keine Kategorie |
| Baustil | Keine Kategorie |
| Suchbegriffe | Deutsches Theatermuseum Clara-Ziegler-Stiftung Stiftung |
| Personen | Ziegler Klara |

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Beschreibung
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Galeriegebäude Von Karl Theodor beauftragt, errichtete Lespilliez zwischen 1779 und 1783 über den nördlichen Arkaden des ->• Hofgartens den schlichten Baukörper der >Churfürstlichen Galerie<, v. a. für die Gemälde aus dem Neuen Schloß Schleißheim; weitere Zugänge durch Überführung der Bestände der Mannheimer Galerie (1798), der Zweibrücker Galerie (1799) und der Düsseldorfer Galerie (1805/06); dazu der Kunstbesitz aus säkularisiertem Kirchen-und Klostergut in Bayern undTirol. Direktor der vereinigten Kunstsammlungen wird J. Chr. Mannlich, der 1805 einen erweiterten Neubau an derselben Stelle vorschlägt. Die Raumnot führt endlich 1822/23 zum Projekt eines Erweiterungsbau nach Plänen von Klenze und Dillis, von Kronprinz Ludwig aber abgelehnt zugunsten der Errichtung einer >Pinakothek<(-> Barer Straße 27). Nach ihrer Eröffnung 1836 und Umgestaltung der westlichen und östlichen Hofgartenarkaden (durch Klenze 1835 ff.) Einrichtung der bisherigen Galerie für Ausstellungsräume des 1824 gegründeten Kunstvereins, der bisher im Nordpavillon des Bazargebäudes (-* Odeonsplatz 6-18) ausstellte. Nach Errichtung eines neuen Kunstvereinsgebäudes 1865-66 (->• Galeriestraße, ehemals Nr, 10) Ausstellungsräume im alten Galeriebau für Ethnographische Sammlung (Vorläufer des Völkerkundemuseums, -> Maximilianstraße 42) und für sog. >Cipsmuseum< (heute >Museum für Abgüsse klassischer Bildwerke<, -* Meiserstraße 10 und S. 40). Überbauung zur Errichtung eines Stadt- und Musikhauses nach Vorschlag von R. Riemerschmid (1926) nicht realisiert. 1944 schwer beschädigt, 1952 vereinfacht wiederhergestellt, seit 1961 monochrome Wandbilder von Seewald; in der Mitte des Trakts dreijochige Durchgangshalle zur Galeriestraße mit Eingängen zum Kunstverein und zum Deutschen Theatermuseum (s. u.).</p>
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<strong>Beschreibung: </strong>Langgestreckter, rd. 175 m langer und schmaler Baukörper an maximilianische Arkaden des Oberen ->• Hofgartens angebaut und durch deren Überbauung Gewinn einer ausreichenden Raumtiefe für Treppen, sieben Galeriesälen und Nebenräumen; der große Mittelsaal war auf Nordsüdachse des Hofgartens bezogen, beiderseitige Belichtung der Säle durch hoch liegende, ursprünglich querovale Fenster. Fassaden ehedem durch illusionistische Architekturmalerei (Entwurf von Demmel, Ausführung von Seidel) gegliedert; zum Hofgarten reicher, zur Galeriestraße einfacher.</p>
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<strong>Bedeutung: </strong>Mit Öffnung des Hofgartens für Publikum (wohl bereits 1776) auch Zugang der Bevölkerung zu den Bildersammlungen des Hofs. Der Verzicht auf aufwändige äußere und innere Ausgestaltung eines fürstlichen Galeriegebäudes im Sinne einer aufklärerischen Nüchternheit hatte einen bemerkenswert sachlichem Zweckbau zur Folge, der als eines der ersten Bauwerke des Frühklassizismus in München zu bewerten ist.</p>
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<strong>Deutsches Theatermuseum </strong>Als >Clara-Ziegler-Stiftung< von der Hofschauspielerin Clara Ziegler (1844-1909) ins Leben gerufen und 1910 in ihrer Villa an der Königinstraße als erstes unabhängiges Institut dieser Art eröffnet; Villa 1944 durch Bomben zerstört; die bedeutendsten ausgelagerten Bestände bilden Grundstock für Neuaufbau.</p>
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<strong>Bestände:</strong> Neben der Präsenzbibliothek (rd. 100 000 Nummern: Bühnenmanuskripte, Theaterstücke, Partituren, Libretti;Theaterzeitschriften ab 18. Jh.; wissenschaftliche Sekundärliteratur) Archiv mit rd. 700 000 Programmheften deutschsprachiger Bühnen, mit Kritikensammlung sowie etwa 50 000 Autographen (Rollenverzeichnisse, Regiebücher usw.) und historische Schallplatten; als besonderer Service: Aufliegen aktueller Rezensionen zu den laufenden Theaterstücken. Eigentliche Museensammlung enthält Dokumente zum Theater aller Zeiten und Völker (außer Puppenspiel): nahezu 50 000 Entwürfe für Bühnenbilder und Kostüme, Bühnenbildmodelle (u.a. für Münchener Wagner-Aufführungen; nach Bayreuth größte Wagner-Sammlung), ca. 10 000 Pläne, Zeichnungen, Fotos zum Thema Theaterbau; Fotosammlung (ca. 3 Mio. Aufnahmen).-Jährlich bis zu fünf Einzelausstellungen. Eintrittszeiten -> S. 45.</p>
Ehemalige Bewohner
| Name | Beruf | von | bis |
|---|---|---|---|
| Ausstellung Entartete Kunst |