Name Cafe-Pavillon
Architekt Nestle Paolo  
Stadtbezirk 1. Altstadt-Lehel
Stadtbezirksteil Hackenviertel
Straße Herzog-Wilhelm-Straße 8
Jahr Baubeginn 1970
Jahr Fertigstellung 1970
Kategorie Adelssitze & Höfe
Pavillon
Baustil Keine Kategorie
Unterkategorie Pavillon  
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Beschreibung

<p> Straßenzug im Verlauf der mittelalterlichen Stadtmauerzwischen Karls- und Sendlin-gerTor; gegen die Altstadt begrenzt von Wohn- und Bürobauten, gegenüber von Rückfronten der Bebauung der Sonnenstraße. An Stadtseite der äußeren Stadtmauer ehedem angebaut städtische Salzstädel (1611), seit 1706 zur &gt;Kreuzkaserne&lt; umgebaut (Erweiterungspläne von J. B. Cunetzrhainer seit 1741); gegen Sendlinger Torplatz städtische Glockengießerei. Abbruch der Altbauten in 1870/1880er Jahren, seit Benennung in &gt;Herzog-Wilhelm-Straße&lt; (1886) gärtnerisch gestaltet. Nach Zerstörungen im 2. Weltkrieg Parkplatz bis zum Bau der Stachus-Tiefgarage, 1971/72 abermals Grünanlage (zwischen Josephspitalstraße und Sendlinger Tor; Aufstellung von Plastiken: Eisenplastik &gt;Hinkel, Gockel und Gackelaia&lt; (von Fazekai 1981) zum Gedächtnis an Clemens v. Brentano, der 1835-42 im Haus Nr. 13 wohnte und dort dieses Märchen schrieb; bei Haus Nr. 24: gegenständig &gt;Springende Pferde&lt; (von Mikorey, aufgestellt 1974); bei Haus Nr. 30 Auffliegende Vögel&lt; (von Potzler 1967).</p>

Cafe-Pavillon, eingeschossiger Flachdachbau mit freistehendem, höheren Lüftungsturm, mit umlaufendem bzw. als Pergola fortgeführtem Vordach und Platzgestaltung, von Paolo Nestler, 1970; Farbgestaltung am Lüftungsturm von Günter Fruhtrunk, gleichzeitig.

Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege