Beschreibung
<p>Die heutige, nahezu quadratische Vierflügelanlage im Nordosten der >Heinrichsstadt< (->• S. 73) auf Gelände über westlicher Hangkante des Isarhochufers (entlang Pfister-bach/Sparkassenstraße) angelegt und wahrscheinlich wie die anderen drei Seiten durch eine Zweischalenmauer im späten 12. Jh. befestigt: früheste Datierung durch urkundlich belegten Maueraufseher Ortolf (»qui preest muro«) 1173/74; erster nachweisbarer Steinbau im Bereich des Alten Hofs. (Im Folgenden Bezugnahme auf Helmut Stahleder, Christian Behrer, z.T. Enno Burmeister.) Durch Grabungen 1995/96 zwar früheste Be-siedelung des Areals durch Funde aus vorgeschichtlicher Zeit (etwa Bronze- bis frühe Hallstattzeit, ca. 1500-700 v. Chr.) nachgewiesen - die bisher ältesten prähistorischen Zeugnisse in Münchener Altstadt-; jedoch nächste Funde erst wieder aus 12. Jh. (Reste eines Grubenhauses), d. h. für rund zwei Jahrtausende keine Besiedlung!</p>
<p><strong>Geschichte:</strong> Von ca. 2. Hälfte des 12. Jh. bis zum Ende des Mittelalters zu dem vertrauten Erscheinungsbild zusammengewachsen; spätere Zubauten oder Erneuerungen brachten keine wesentlichen Veränderungen. An Westseite früheste feste (Stein-)Bauten mit (angenommenem) Torbau, eingebunden in quadratischem Bering. (Ob die bei Aushubarbeiten 1944 für ein Feuerlöschbecken ergrabenen Mauerreste als Fundamente eines freistehenden [staufischen] Bergfried gedeutet werden können, muss offen bleiben.) Ausbau zu Herzogshofwoh ab 1253, nachdem Herzog Ludwig der Strenge nach Landesteilung 1255 das Teilherzogtum Bayern-München erhalten hatte: an Westseite Errichtung des (nördlichen, mittleren und südlichen) Zwingerstocks sowie an südlicher Seite des (westlichen und östlichen) Burgstocks, getrennt durch stadtseitiges Zufahrtstor (Mitte 13. Jh.), davor bereits gegen Ende des 12. Jh. angelegter breiter Sohlgraben (verfüllt im späten 14. Jh.). Ebenfalls im 13. Jh. ist Errichtung einer Burgkapelle (ursprünglich der Hl. Margaretha geweiht) anzunehmen, während außerhalb des Bering das später so genannte >Zerwirkgewölbe< (-> Ledererstraße 3) gebaut wurde (1264). Der 1282 vermutlich im Alten Hof geborene Herzog Ludwig IV, der Bayer, wird 1314 Deutscher König (der Alte Hof 1319 erstmals als »castrum« bezeichnet. Als Deutscher Kaiser (1328-47} macht Ludwig seine Burg zum ersten festen Regierungssitz eines Kaisers und damit zum Zentrum der Reichspolitik. Seine Kanzlei verwendete deutsche Sprache, sein Landrecht war das erste deutsch geschriebene Rechtsbuch, der Alte Hof war der Sitz seines Hofrats und seiner von Reformtheologen und Staatstheoretikern (wie Bo-nagratia von Bergamo, Marsilius von Padua, Michael von Cesena, William Occam) geprägten >Hofakademie<. In der von Ludwig (1321-24) erweiterten und dem Hl. Laurentius geweihten Hofkirche * waren von 1324-50 die Reichskleinodien aufbewahrt, Tag und Nacht von vier Mönchen aus dem wittelsbachischen Hauskloster Fürstenfeld bewacht (die Kleinodien heute in Schatzkammer der Wiener Hofburg). Die 1816 abgebrochene Lorenz-Kirche mit 5/8-Ostchor besaß drei Altäre und eine dreigeschossige Westempore sowie Skulpturenschmuck, von dem sich Reste (Schluss- und Wappensteine sowie Figuren) im Bayerischen Nationalmuseum erhalten haben, sowie das Stifterbild des Kaisers mit seiner Gemahlin Margarethe mit Modell der Kirche (Abguss seit 1963 im Fußgängerdurchgang des Lorenzistocks).</p>
<p>Im Alten Hof auch Urenkelin des Kaisers, Elisabeth, um 1370 geboren, durch Heirat 1385 mit französischem König Karl VII. als »Isabeau de Bavierie« Königin von Frankreich, 1435 in St.-Denis beigesetzt. Trotz Bau der Neuveste (->• S. 263) gegen Ende 14. Jh. letzte Blüte der alten Herzogsburg in der Spätgotik durch reiche Raumausstattungen unter den Herzögen Albrecht IV., Sigismund und Christoph. Danach allmähliche Entwicklung zu administrativen Funktionen, schließlich unter Wilhelm IV. endgültige Verlegung des Fürstensitzes in die Neuveste: die bisherige Burg erstmals 1400 als »Alte Vest« bezeichnet. Seitdem z. T. er-hebliche Um- und Neubauten, im 19. Jh. Teilabbrüche bzw. Ersatzbauten v. a. der Nord-, Nordost- und Osttrakte für RentamWFinanzverwaltung (teilweise auf alten Grundmauern). Nach schweren Kriegszerstörungen 1944/45 noch vor 1948 erste Wiederaufbaumaßnahmen, die sich in weiteren sechs Bauabschnitten bis in die mittleren 1960er Jahre hinzogen.</p>
<p>In Hinblick auf 750-Jahr-Feier des Alten Hofs als wit-telsbachische Residenz (2003) Erstellung eines umfangreichen Sanierungskonzepts (1998/99), nach dem die mittelalterlichen Bauteile (Zwinger- und Burgstock) von staatlichen Institutionen genutzt werden (Landesstelle für nichtstaatl. Museen, Infobüro für staatl. bayer. Museen, zentraler Dienst der bayer. Staatstheater; im Untergeschoss Geschichte des Alten Hofes); dagegen Zu- und Umbauten des 19. und 20. Jh. für Neubauten (unter Berücksichtigung des historischen Umfelds). -Abschluss der Arbeiten an historischen Bauten im Sommer 2003, Baubeginn Lorenzistock (Pläne: Kulka, Köln), Pfister- und Brunnenstock (Pläne: Auer + Weber, München) Herbst 2003, Fertigstellung 2006. </p>
<p><strong>Beschreibung:</strong> Zugang zu m Burgareal von Süden durch Burgstraße: beherrschend der um 1460 errichtete Torturm, 1813 zur Hälfte gekappt, 1966-68 durch Schleich nach Vorbild des Sandtnerschen Stadtmodells vereinfacht rekonstruiert. Beidseitig die Flügel des Burgstocks: der östliche 1831-32 durch Ziebland für Steuerkataster-Kommission umgebaut, im Erdgeschoss und Untergeschoss der tiefer gelegene früh- bis hochgotische zweischiffige Saal mit vier Mittelsäulen (Typ Dürnitz) erhalten. Beim westlichen Burgstock ursprünglicher Zustand um 1460/70 bewahrt: der spätgotische Fachwerkerker (sog. >Affentürmchen<) um diese Zeit angefügt, der Wappenzyklus 1963 freigelegt und nach Befund erneuert, desgleichen die Rautenbemalung. In einem Gangdes ersten Obergeschosses wurden 1850 Bildnisfiguren von Wittelsbachern entdeckt und abgelöst (heute im Bayerischen Nationalmuseum)-Rest einer ursprünglich 61 Personen umfassenden (einzigen) offiziellen Herrscherreihe am Münchener Hof von Herzog Tassilo lll. (748-788) bis Herzog Sigismund (regiert 1460-67), dem mutmaßlichen Auftraggeber; die durch verschiedene spätere Handschriften gut belegten Fresken>bildnisse< wohl zwischen 1460 und 1466 nach der Chronik des Andreas von Regensburg zusammengestellt, dem Maler Mäleßkircher zugeschrieben. </p>
<p>An westlichem Burgstock im rechten Winkel angefügt der dreiteilige Zwingerstock, wohl unter Kaiser Ludwig (vermutlich als Kemenate) ausgebaut. (Zwischen diesem Trakt und der Häuserzeile entlang der Dienerstraße ehemals der Zwingergarten.) Heutiges Erscheinungsbild zum Hof etwa Mitte 15. Jh. (Bemalung am sogenannten >Risalit< von 1444, Restflächen von 1470/80, nach Befund 1963 erneuert.) Im Innern erhalten der mit Kreuzrippen überwölbte frühgotische, erst später so genannte >Rittersaal<, ferner über zwei Bauteilen die Dachstühle von ca. 1425 über nördlichem und von ca. 1562 übermittlerem Bau (der über südlichem erst 1764), dagegen über westlichem Burgstock ebenfalls spätgotische um 1463: wegen ihrer Konstruktion als >liegende< Dachstühle seltene Beispiele mittelalterlicher Zimmermannskunst.</p>
<p>Die Nordseite des Hofs durch östlichen Abschnitt des Lorenzistocks (mit ehemaliger Lorenzkirche) geschlossen (der westliche Abschnitt des Trakts bis Dienerstraße fortgeführt): zwischen 1816 und 1818 Neubau für Dikasteral-behörde (nach Plänen von Stahl), im Krieg zerstört, 1948 wieder aufgebaut; dabei im Erdgeschoss Korridor und Zimmer mit Kreuzgratgewölben erhalten, ebenso im östlichen Kellerbereich die Substruktionen der 1816 abgebrochenen Lorenzkirche. - Gegen Osten anschließend Nordtor und Durchgang mit >Stifterrelief< (s. o.); vor dem Tor Reiterdenkmaliür Kaiser Ludwig (von Wimmer 1967). - Gegen Osten anschließend Pfisterstock: als Wirtschaftsgebäude 1579-81 nach Plänen von Egkl errichtet, um 1599 Transferierung der königlichen Hofbibliothek (der »Librei«) vom Obergeschoss über Antiquarium der Residenz hierher, wo sie bis zurVerlegung (um 1780) in die Alte Akademie (-> Neuhauser Straße 8) verblieb; 1819 Umbau für Behördenzwecke, 1945 schwer beschädigt, 1956-58 alsVerwaltungsbau neu errichtet. - Die Ostseite des Hofs durch heute so genannten >Brunnenstock< geschlossen; an seiner Stelle bis 1589 das >Herrenhaus< und Bad, danach ersetzt durch herzogliches Brauhaus, unter Maximilian l. Einrichtung des >Braunen Brauhauses< (bis 1808 in Betrieb); bis etwa 1590 stand hier auch die durch Brand zerstörte Hofpfisterei. Die heterogene Bebauung 1826 ersetzt durch Neubau für königliche Rechnungskammer (Pläne von Schulze), die Hoffassade 1902/03 historisierend verändert; schwere Bombenschäden 1945, modernisierender Wiederaufbau 1956. Vor diesem Trakt im Hof Rotmarmorbrunnen, datiert 1785. -Außerhalb des eigentlichen Burggevierts, in der Flucht des Brunnenstocks das bereits erwähnte, später so genannte >Zerwirkgewölbe< und das Falkenhaus an der Burgstraße, beide für Herzog Ludwig II. um 1260 (1264?) errichtet, im 16. Jh. Braustätte, ab 1590 in Privatbesitz (u. a. des Hofkistlers W. Dietrich); erst seit 1808 wieder in Hofbesitz.</p>
<p><strong>Bedeutung: </strong>Noch vor Reichsacht Heinrichs des Löwen (1180) ist im Bereich des Alten Hofs befestigter Sitz eines verwaltenden >Stadtherrn< anzunehmen; ab Mitte 13. Jh. allmählicher Ausbau zum festen Regierungssitz der Wittelsbacher Herzöge - gleichsam Symbol für die Eigenstaatlichkeit des bayerischen Territoriums vom Herzogtum bis zum Freistaat. Umso befremdlicher, dass die historischen Aspekte dieses Monuments dem Bewusstsein weitgehend verloren gegangen sind. Was wohl erklärt, dass dieses Baudenkmal-das einzige in wesentlichen Teilen erhaltene mittelalterliche Architekturensemble der Münchener Innenstadt- »weder historisch-quellenkritisch noch bauarchäologisch jemals gründlich und erschöpfend untersucht worden ist« (Heinrich Habel).</p>
Quellen
Alter Hof
Zauner - München in Kunst und Geschichte (1914)
Alter Hof, Burgstraße. Während in den Zeiten der Renaissance die Bauwerke des fürstlichen Hofes die wichtigste Stelle im Stadtganzen einnahmen, spielten sie im mittela terlichen München eine ziemlich bescheidene Rolle; denn auch nach der Zeit des Aufschwungs unter Ludwig dem Bayern hielten die Fürsten unermannigfacher Teilung des Landes meist in andern Städten, wie Ingolstadt, Landshut und Burghausen Hof. Der Vater Kaiser Ludwigs, Ludwig der Strenge, hatte bei der 1. Teilung Bayerns Oberbayern als Anteil erhalten und verlegte um 1255 seine Residenz nach München, wo er sich in der Nordostecke des damaligen Mauergürte s eine Burg erbaute (vielleicht auch nur eine schon bestehende nur weiter ausbaute) und sowohl nach außen wie gegen die Stadt zu (wegen etwaiger Bürgerunruhen) stark befestigte: Noch heute droht der Torturm des „Alten Hofes“ in die stille Burgstraße hinein, den Stadteingang trotzig versperrend. Aber von diesem ältesten Bau Ludwigs des Strengen ist heute nichts mehr sichtbar. Kaiser Ludwig nämlich hat beträchtliche Neubauten darin vorgenommen, der westliche Flügel wurde errichtet, und die an der Nordmauer gelegene Lorenzkapelle ersetzt durch eine neue geräumige Kirche, die der Kaiser den Franziskanern einräumte zum Ersatz für das Angerkloster (vgl. den Artikel ,,Angerkloster“), das sie den Klarissinnen überliesen; als das Einzige von dieser Kirche, an deren Stelle seit 1816 das Rentamt steht, sind noch einige Skulpturteile übrig (jetzt im Nationalmuseum), besonders das einzigartige Bildnis des Kaisers auf dlem Stifterrelief, wie er mit seiner Gemahlin das Kirchenmodell der hl. Jungfrau darbietet. Eine zweite Periode fürstlichen Glanzes erlebte der Alte Hof unter dem kunstsinnigen Herzog Sigismund ungefähr von 1470 bis 1490; aber auch die reiche Ausstattung aus dieser Zeit ist verschwunden bis auf einen spärlichen Rest im Nationalmuseum (Freskobilder von 14 Vorfahren Sigismunds aus einer Vorhalle des 2 Stocks); nur der Südwestflügel mit seinem hölzernen, einst kräftig bemalten Erker und dem Torturm (Torwartstube mit der alten Steinbank darunter, wo einst die Einlaßbegehrenden warteten) gehören dem Mittelalter an; von dem farbigem Bildschmuck, der einst den ganzen Turm wie den ganzen Hof überhaupt bedeckte, ist vollends nichts erhalten — und wenn nicht die Kapelle zu Blutenburg (s. das Buch „Münchens Umgebung in Kunst und Geschichte“ vom gleichen Verfasser) uns von dieser heitern Kunstübung unterrichten würde, so könnte man nach dem heutigen Aussehen meinen, der fröhliche Herzog habe eine finstere Behausung besessen [BA .J; außerdem K B u. R ]. Uebrigens gehört der sowohl nach oben wie nach unten spitzauslaufende Turmerker zu den Wahrzeichen Münchens; 1611 schreibt Thomas Greidl aus Steinfelden [B 03 ] in seinem Gedicht über die Schönheiten Münchens:
„Nun ist aber ein Turm darunter,
An dem kann sehen einer Wunder,
Den Meister soll man billig loben,
Spitzig ist er unten und oben,
Rührt weder Erde noch Himmel an,
Tut dennoch unbeweglich stahn.
Der alte Hof
Nagler - Acht Tage in München (1863)
Der alte Hof oder die Ludwigsburg am Ende der jetzigen Burggasse, von Herzog Ludwig dem Strengen 1283—1286 erbaut und später erweitert, ist die erste Residenz Münchens. Wir haben darüber in der Geschichte Münchens S. 22 ausführlich gehandelt, sowie über die Reste der Fresken aus der Zeit von 1440—1478 im zweiten Stocke. Dieses alte Gebäude dient jetzt zu Staatszwecken, indem sich in demselben der k. Oberstrechnungshof , die k. Centralstaatskasse und das Oberaufschlags - und Stempel-Amt befinden. Der südöstliche Querbau wurde 1831 von Ziebland für die k. Steuerkataster-Commission erbaut. Im unteren Geschoße ist der alte klassische Bockkeller zur Steinregistratur benützt. Die Anlage datirt aus der Zeit Ludwig's des Strengen.
Sagen & Geschichten
Der Affe im alten Hofe
<p>Herzog Ludwig der Strenge erbaute um das Jahr 1255 seine erste Residenz, die alte Veste oder heut zu Tage der alte Hof genannt, wie wir schon in dem ersten Abschnitte dieses Buches gelesen haben. Zugleich damit erbaute er auch die Hofkapelle zum heil. Lorenz, welche aber leider im Jahre 1815 abgebrochen wurde, und an jener Stelle stand, wo gegenwärtig das kgl. Rentamtsgebäude sich befindet. Neben dem Chore dieser Kapelle ragte ein niedriges gothisches Thürmchen empor, auf dessen Spitze sick die aus Stein gehauene Figur eines Affen befand, der ein kleines Kind in seinem Arme hält. Wahrscheinlich war diese Figur nur ein Steinmetzenwitz, wie wir dergleichen viele an allen alten gothischen Kirchen sinden. Allein das Volk knüpfte in späterer Zeit daran eine Sage.</p><p>Ein bayerischer Herzog, — die Sage nennt zeitwidrig Heinrich den Löwen, — soll einen zahmen Affen in seiner Burg gehalten haben, der frei herumlief. Da geschah es eines Tages, daß ein Schwein durch Unachtsamkeit der Hofleute und der Kindswärterin in die Kammer gerieth, in welcher das jüngste Kind des Herzoges ohne Aufsicht in der Wiege lag. Das Schwein kam bis zur Wiege, und wollte eben den kleinen Prinzen packen, als der Affe, der gerade sich in diesem Gemache befand, das Kind aus der Wiege nahm, und mit ihm durch das Fenster auf das Dach des Thürmchens sprang. Mit Schrecken und Angst erblickten die Hofleute und die Wärterin den Affen auf dem Thurm, der unter freundlichem Grinsen und Zähnefletschen das Kind in seinen Armen schaukelte, wie er solches oft bei der Wärterin gesehen. Während man aber jeden Augenblick befürchten mußte, der Affe möchte das Kind fallen lassen, kehrte er nach einiger Zeit wieder auf dem nämlichen Wege in das Zimmer zurück, und legte das Kind unversehrt in die Wiege, aus der er es genommen.</p>
Mayer - Münchner Stadtbuch (1868)