| Name | Bazar |
| Architekt | Klenze Leo von |
|---|---|
| Stadtbezirk | 1. Altstadt-Lehel |
| Stadtbezirksteil | Graggenau |
| Straße | Odeonsplatz 6 |
| Jahr Baubeginn | 1825 |
| Jahr Fertigstellung | 1825 |
| Baustil | Klassizismus |
| Kategorie | Keine Kategorie |
| Baustil |
Klassizismus Klassizismus |
| Suchbegriffe | Bazar |
Bemerkung
Odeonsplatz 6–18; Bazar, langgestreckte, zweigeschossige Ladenzeile mit erhöhten Eckpavillons und Mittelrisalit, im Erdgeschoss Integration der Hofgartenarkaden und zum Odeonsplatz Bogenstellungen mit Schaufenstern, in klassizistischen Formen gestaltet, von Leo von Klenze, 1825/26, Erhöhung der Eckpavillons, nach Plänen von Eduard Riedel, 1855, Wiederaufbau nach starker Kriegszerstörung, bis 1956.
Quellen
Der Bazar
Nagler - Acht Tage in München (1863)
Der Bazar, am Odeonsplatz Nr. 6—18, aber in der Flucht der Ludwigsstraße, wurde an der Stelle der ehemaligen Reitschule und des italienischen Cafeehauses erbaut, und hatte beim Beginn 1822 nur das herzoglich Leuchtenberg'sche Palais gegenüber. Den Plan fertigte der k. Baurath Himbsel, und 1828 fand die Eröffnung statt. Im Erdgeschosse ziehen sich elegante Verkaufsläden hin, und die Rückseite nehmen die Arkaden des Hofgartens ein. Im nördlichen Pavillon befinden sich die Säle des Kunstvereins in der ersten Etage, Parterre eine Restauration, im südlichen Pavillon ist das Cafe Tambosi.