Obelisk

Name Obelisk
Stadtbezirk 3. Maxvorstadt
Stadtbezirksteil Königsplatz
Straße Karolinenplatz
Art Obelisk
Jahr 1833
Künstler:innen Klenze Leo von
Guss Königliche Erzgießerei
Krieg / Bezug Napoleon
Einordnung Denkmal, Kunstwerk, Bronzemuseum

Obelisk am Karolinenplatz, 30 m hoch und 300 Zentner schwer, zu Ehren der 30000 im russischen Feldzug 1812 gefallenen Bayern 1833 von König Ludwig I. nach Klenzes Entwurf errichtet. Da damals mangels der Eisenbahnen der Transport eines wirklichen Monolithen, wie der König ihn aus Neubeuern im Inntal verlangte, nicht gut möglich war, wurde der Kernbau aus Backstein erbaut und mit der Bronze von eroberten Geschützen umkleidet. Das auf 3 Marmorstufen sich erhebende Postament ist an den Ecken mit Widderköpfen (bekannt aus dem römischen Kriegswesen) verziert, die ihrerseits wieder durch 4 Eichen- und Lorbeerkränzen verbunden sind [B 06, JW].

Zauner - München in Kunst und Geschichte 1914

Obelisk
Bildrechte: © Gerhard Willhalm, Obelisk, CC BY-NC 4.0

Vollbild · Panorama

Leo von Klenze
Obelisk (1828-1833)

Der am 18. Oktober 1833. dem Jahrestag derVölkerscniacnt bei Leipzig von 1813, feierlich enthüllte Obelisk erinnert an das Schicksal des von Bayern auf Grund von Bündnisverpflichtungen entsandten Truppenkontingentes von 30 000 Soldaten. Sie kamen im Russlandfeldzug Napoleons 1812/13 ums Leben. Bayern war Anfang Oktober 1813 auf die Seite der Napoleon-Gegner - Russland, Österreich, Preußen, Schweden und England - gewechselt. Mit der Inschrift an dem Obelisken „Auch sie
starben für des Vaterlandes Befreyung” versuchte König Ludwig I., den Tod der bayerischen Soldaten im Russlandfeldzug nachträglich als Beitrag zur Befreiung von der napoleonischen Herrschaft zu werten. Diese Umdeutung einer historischen Tatsache führte später immer wieder zu Debatten um die Aussage auf dem Obelisken.

Quelle: Infotafel vor Ort

 

Die Einweihung fand am 25. Jahrestages des Sieges über Napoleon statt.

Weitere Bilder

Obelisk
Obelisk
Klenze Leo von
Foto: Gerhard Willhalm
Obelisk
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Klenze Leo von
Foto: Gerhard Willhalm
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Klenze Leo von
Foto: Gerhard Willhalm

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