Schüttlöcher

Name Schüttlöcher
Stadtbezirk 11. Milbertshofen-Am Hart
Stadtbezirksteil Am Hart
Straße Rockefellerstraße 11
Internet Schüttlöcher
Ausführung Bronze
Objekt / Standort Grund- und Mittelschule an der Rockefellerstraße
Jahr 2024
Künstler:innen Loderer Angelika
Guss Loderer
Einordnung Kunstwerk, Bronzemuseum
Reihe QUIVID
Schüttlöcher
Bildrechte: © Gerhard Willhalm, Tree Giants, CC BY-NC 4.0

Vollbild · Panorama

Angelika Loderers Schüttlöcher machen das Unsichtbare sichtbar: Mithilfe klassischer Gussverfahren füllt sie verlassene Tiergänge – etwa von Maulwürfen – mit Metall oder Gips aus. Die entstandenen Skulpturen bilden die ursprünglichen Hohlräume als feste, biomorphe Körper im Raum ab. So werden flüchtige Spuren in dauerhafte Formen überführt. Loderer thematisiert damit das Wechselspiel von Sichtbarkeit und Verborgenheit, Vergänglichkeit und Dauer. Ihre Arbeiten stellen die klassische Bildhauerei infrage, indem sie den künstlerischen Formwillen der Natur überlassen. Schüttlöcher eröffnen neue Perspektiven auf das Verhältnis von Mensch, Tier und Umwelt und laden zur Reflexion über das Verborgene im Alltäglichen ein.

Literatur

QUIVID
QUIVID
das Kunst-am-Bau-Programm der Stadt München Review #2 2024
Weber Lisa Maria, Stoiber Lisa
Landeshauptstadt München 2025

Weitere Bilder

Schüttlöcher
Schüttlöcher
Loderer Angelika
Foto: Gerhard Willhalm
Schüttlöcher
Schüttlöcher
Loderer Angelika
Foto: Gerhard Willhalm
Schüttlöcher
Schüttlöcher
Loderer Angelika
Foto: Gerhard Willhalm

Standort