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Chronik & Geschichte
Erste Erwähnung der Peterskirche mit Kirchfriedhof
Die Peterskirche und der dazugehörige Kirchfriedhof, der erste sogenannte Gottesacker der Stadt München, werden erstmalig erwähnt.
Erwähnung des Heiliggeistspitals mit Friedhof
Teilung der Pfarrei St. Peter
Die Marienkapelle wird zur zweiten Pfarrkirche erhoben (Frauenkirche). Zugleich wird das Heiliggeistspital zur Pfarrei der Stadt. Die Stadt verfügt damit über drei Pfarrfriedhöfe.
Eröffnung des Friedhofs im Franziskanerkloster
Eröffnung des Friedhofs im Franziskanerkloster am Standort des heutigen Max-Joseph-Platzes
Kloster der Eremiten mit zugehörigen Friedhof
Gründung des Klosters der Eremiten und Anlegung eines dazugehörigen Friedhofs in der Neuhauser Straße.
Die jüdische Gemeinde bekommt einen eigenen Bestattungsort (Maßmannberg)
Verlegung des Friedhofs der Pfarrei St. Peter an den Stadtrand
Die steigende Einwohnerzahl erzwingt die Verlegung des Friedhofs der Pfarrei St. Peter an den Stadtrand ins Hackenviertel.
Für die Pfarreien St. Peter und Unser Lieben Frau werden neue Begräbnisstätten errichtet
Seuchenopfer dürfen nicht mehr auf den alten Pfarrfriedhöfen bestattet werden
Bulle von 1480 auf Betreiben von Herzog Albrecht IV.
Verlegung des Friedhofs der Frauenkirche
Als Friedhofskirche der Pfarrei wird 1494 die Salvatorkirche eingeweiht.
Papst Sixtus IV. erklärt die Neue Begräbnisstätte Unser Lieben Frau zum einzigen Begäbnisort für Seuchentote
Die neue Friedhofskirche der - Pfarrei St. Peter, die Allerheiligenkirche (Kreuzkirche), wird geweiht
Gesetzliche Verordnung der Leichenschau
Der Kurfürst verbietet Bestattungen innerhalb der Stadtmauern
Karl Theodor II. erlässt zwei kurfürstliche Reskripte, die Bestattungen innerhalb (intra muros) der Stadtmauern fortan untersagen.
Erstmaliger Einsatz von Kutschen für den Transport der Leichen zum Friedhof
Erweihung des Jüdischen Friedhof in Thalkirchen
Zuvorr waren Juden gezwungen ihre Toten auf dem nächstgelgegenen jüdischen Friedhof in Kriegshaber beuí Augsburg beizusetzen.
Die Leichentransport per Kutsche wird verpflichtend.
Einführung von fünf Begräbnisklassen durch die Magistrat
Bau des neuen Friedhofteils als Campo Santo
Bau des neuen Friedhofteils als Campo Santo („Heiliges Feld“). Dieses erweitert den südlichen Friedhof um 175 Gruften und rund 5300 Gräber.
Beginn der Aufzeichnung sämtliche Bestattungen
Die Friedhöfe werden nach ihrer geographischen Verortung im Stadtgebiet bezeichnet
Der bisherige Friedhof wird fortan als Südlicher Friedhof benannt.
Vier große dezentralisierte Friedhöfe (Nord-, Ost-, West- und Waldfriedhof) werden angelegt
Nach den Plänen des Stadtbaurats Hans Grässel werden zwischen 1899 und 1907 vier große dezentralisierte Friedhöfe (Nord-, Ost-, West- und Waldfriedhof) angelegt. Der Nordfriedhof an der Ungererstraße wird zuerst eröffnet.
Rund 900 Denkmäler werden abgeräumt, nachdem die Ruhefrist der Gräber verstrichen ist
Aufgrund der Eröffnung des Neuen Südfriedhofs wird der „Südliche Friedhof" nunmehr als „Alter Südlicher Friedhof" bezeichnet
Jubiläum „200 Jahre kommunales Friedhofs- und Bestattungswesen“ in München
Rätselhafte QR-Codes auf Münchner Friedhöfen
Auf drei Münchner Friedhöfen wurden etwa 1.000 Gräber mit mysteriösen QR-Code-Aufklebern versehen. Beim Scannen der Codes erscheinen Informationen zu den Grabstätten, darunter Inschriften und Standorte. Die Friedhofsverwaltung betont, dass diese Aktion ohne Genehmigung erfolgte. Da die Aufkleber schwer zu entfernen sind und Schäden verursachen, ermittelt die Polizei wegen Sachbeschädigung. Der Gesamtschaden wird auf eine sechsstellige Summe geschätzt. Die Hintergründe der Aktion sind unklar, und die Behörden prüfen, wer für die unerlaubte Kennzeichnung der Gräber verantwortlich ist.