Adolf Lallinger
| geboren | 30.00.1897 (Augsburg) |
|---|---|
| gestorben | 08.12.1955 (München) |
| Berufsgruppe | Banken (Wirtschaft) |
| Beruf | Schauspieler Theaterschauspieler |
| Personenverzeichnis | Lallinger Aldof |
| Friedhof | Waldfriedhof - Alter Teil |
| Lage | 232-2-008 |
| Wikipedia | Adolf_Lallinger |
|
Adolf Lallinger wurde 58 Jahre alt. |
|
| Navigieren zum Grab | |
Adolf Lallinger war ein deutscher Theater-, Film- und Rundfunkschauspieler. Seine Bühnenlaufbahn begann bei der Holtorf-Truppe und am Stadttheater Landshut. Anschließend wurde München zum Mittelpunkt seiner künstlerischen Tätigkeit. Über drei Jahrzehnte gehörte er zum Ensemble des Bayerischen Staatsschauspiels und übernahm dort zahlreiche, insbesondere kleinere und mittlere Rollen.
Am Münchner Residenztheater wirkte Lallinger unter anderem in „Schlageter“, einem nationalsozialistischen Propagandastück, mit. Auch im Film trat er bereits früh hervor. Zu seinen Produktionen gehörten „Die Talfahrt des Severin Hoyer“, „S.A. Mann Brand“, „Um das Menschenrecht“ und „Drei wunderschöne Tage“. Daneben war er als Sprecher für den Rundfunk tätig, zunächst beim Reichssender München und später beim Bayerischen Rundfunk.
Nach dem Zweiten Weltkrieg blieb Lallinger dem Bayerischen Staatsschauspiel verbunden. Im Theater am Brunnenhof und im Residenztheater übernahm er zahlreiche Rollen, unter anderem in Werken von Gerhart Hauptmann, Thornton Wilder, Goethe, Gogol, Shakespeare und Nestroy.
Lallinger war mit der Schauspielerin Nora Minor verheiratet und lebte in München-Schwabing.