Prof. Karl Hölle
| geboren | 25.07.1907 (Bamberg) |
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| gestorben | 14.04.1987 (Hausham) |
| Berufsgruppe | Banken (Wirtschaft) |
| Beruf | Komponist Dirigent Organist Hochschullehrer |
| Personenverzeichnis | Höller Karl |
| Friedhof | Friedhof Obermenzing |
| Lage | 68-3-099 |
| Wikipedia | Karl_Höller |
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Prof. Karl Hölle wurde 80 Jahre alt. |
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Karl Höller war ein deutscher Komponist, Dirigent, Organist und Hochschullehrer. Nach seiner musikalischen Ausbildung in Würzburg studierte er ab 1927 in München bei Joseph Haas Komposition und Musiktheorie sowie Orgel und Dirigieren. 1933 wurde er Dozent an der Münchner Akademie der Tonkunst, später lehrte er in Frankfurt.
Während der NS-Zeit erhielt Höller 1940 den Nationalpreis für Komposition. Sein Beitrittsgesuch zur NSDAP von 1933 war zunächst abgelehnt worden; 1942 wurde er schließlich Mitglied. 1944 wurde er in die Gottbegnadeten-Liste aufgenommen. Zugleich stieß seine musikalisch von moderneren Einflüssen geprägte Tonsprache bei Teilen des NS-Kulturbetriebs auf Ablehnung.
Nach dem Krieg wurde Höller 1949 Professor an der Münchner Musikhochschule und übernahm die Meisterklasse für Komposition. Von 1954 bis 1972 war er Präsident der Hochschule. Sein umfangreiches Werk umfasst Orchester-, Kammer-, Klavier-, Orgel- und Vokalmusik. Zu seinen Auszeichnungen zählen der Kunstpreis der Stadt München, der Bayerische Verdienstorden und das Große Bundesverdienstkreuz mit Stern.