Stadtportal zur Münchner Stadtgeschichte
| geboren | 01.05.1878 (Lübeck) |
| gestorben | 22.10.1951 (München) |
| Berufsgruppe | Maler (Kunst und Kultur) |
| Beruf | Malerin |
| Personenverzeichnis | Beer-Walbrunn Ida |
| Friedhof | Waldfriedhof - Alter Teil |
| Lage | 131-U-001 |
| Wikipedia | Ida_Beer-Walbrunn |
| Ida Beer-Walbrunn wurde 73 Jahre alt. |
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Ida Beer-Walbrunn (1878–1951) war eine deutsche Malerin des Impressionismus. Geboren als Ida Görtz in Lübeck, erhielt sie ihre künstlerische Ausbildung zunächst an der Münchner Künstlerinnenschule bei Ludwig Schmid-Reutte. Anschließend studierte sie bei dem renommierten Maler Wilhelm Trübner in Frankfurt am Main, wo sie sich besonders der Landschaftsmalerei widmete. Charakteristisch für ihre Werke waren ein kräftiger, pastoser Farbauftrag und eine impressionistische Bildauffassung. Nach ihrer Ausbildung hielt sie sich in Paris auf und studierte vermutlich an der Académie Julian. Auch nach ihrer Heirat mit dem Komponisten Anton Beer-Walbrunn im Jahr 1904 blieb sie künstlerisch aktiv. Sie beteiligte sich regelmäßig an Ausstellungen der Münchener Secession sowie des Weimarer Künstlerbund. Zeitgenössische Kunstkritiker lobten insbesondere ihre kraftvolle Farbgebung und die selbstbewusste Malweise. Der Kunstschriftsteller Fritz von Ostini hob die Ausdrucksstärke ihrer Landschaften und Stillleben hervor. Neben ihrer Tätigkeit als Malerin veröffentlichte Ida Beer-Walbrunn auch kunsttheoretische Beiträge. Mit ihrem Ehemann lebte sie in München in der Ainmillerstraße 13 im Stadtteil Schwabing. Heute gilt sie als eine bedeutende Vertreterin der Künstlerinnen, die um 1900 zur Erneuerung der deutschen Malerei beitrugen. |
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