Inge Brandenburg
| geboren | 18.02.1929 (Leipzig) |
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| gestorben | 23.02.1999 (München) |
| Berufsgruppe | Banken (Wirtschaft) |
| Beruf | Jazzsängerin Theaterschauspielerin |
| Suchbegriffe | Münchner Musikgeschichte |
| Personenverzeichnis | Brandenburg Inge |
| Friedhof | Nordfriedhof |
| Wikipedia | Inge_Brandenburg |
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Inge Brandenburg wurde 70 Jahre alt. |
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Inge Brandenburg (1929–1999), eigentlich Ingeborg Brandenburg, war eine deutsche Jazzsängerin und Theaterschauspielerin. Sie wurde am 18. Februar 1929 in Leipzig geboren und wuchs unter schwierigen familiären Verhältnissen auf. Ihre Eltern kamen während der nationalsozialistischen Herrschaft ums Leben; ihre Geschwister wurden in verschiedene Kinderheime gegeben. Nach dem Zweiten Weltkrieg kam Brandenburg über Hof und Augsburg zur Musik und lernte dort in amerikanischen Soldatenclubs den Jazz kennen.
Als Autodidaktin entwickelte sie sich zu einer herausragenden Jazzinterpretin. 1958 gelang ihr beim Deutschen Jazzfestival der Durchbruch. 1960 wurde sie beim Festival Européen du Jazz in Antibes als beste europäische Jazzsängerin ausgezeichnet. Sie arbeitete mit bedeutenden Musikern wie Hans Koller, Albert und Emil Mangelsdorff sowie den Orchestern von Kurt Edelhagen und Erwin Lehn zusammen. Besonders für ihre dunkle Stimme und ihre ausdrucksstarke Interpretation wurde sie geschätzt.
Ihre Karriere wurde später durch Schwierigkeiten mit Plattenfirmen und persönliche Probleme beeinträchtigt. Sie wandte sich zunehmend dem Theater zu. Ein Comeback in den 1990er Jahren blieb erfolglos. Inge Brandenburg starb am 23. Februar 1999 in München.