Prof. Josef Erber
| geboren | 30.03.1904 (München) |
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| gestorben | 20.10.2000 (München) |
| Berufsgruppe | Banken (Wirtschaft) |
| Beruf | Bildhauer Karikaturist |
| Personenverzeichnis | Erber Josef |
| Friedhof | Kirchenfriedhof Pipping |
| Wikipedia | Josef_Erber_(Bildhauer) |
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Prof. Josef Erber wurde 96 Jahre alt. |
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Josef Erber war ein Münchner Bildhauer und Karikaturist. Nach einer Steinmetzlehre studierte er an der Akademie der Bildenden Künste und gehörte zum Künstlerkreis um die Flossmann-Villa in Obermenzing. 1932 schuf er gemeinsam mit Karl Killer ein großes steinernes Adlerrelief für das Deutsche Museum. Anders als viele seiner zeitgenössischen Kollegen war er nicht an der weiteren, konservativ-völkisch geprägten Ausgestaltung des Museums beteiligt und stellte auch nicht auf der Großen Deutschen Kunstausstellung aus.
Erber war mit der Bildhauerin und Keramikerin Marianne Flossmann verheiratet. Das Paar lebte in einem Atelierhaus in der Marsopstraße. Nach 1946 trat Erber auch als Karikaturist hervor und zeichnete gelegentlich für die Zeitschrift „Simpl“.
Zu seinen bedeutenden Münchner Arbeiten gehören der Weiß-Ferdl-Brunnen auf dem Viktualienmarkt, der Franziskusbrunnen am Josephsplatz und ein Brunnen am Grab des Architekten August Exter auf dem Obermenzinger Friedhof. Weitere Skulpturen und Brunnen entstanden insbesondere für Einrichtungen der Deutschen Bundespost. 1986 erhielt Erber den Pasinger Kunst- und Kulturpreis.