Herbert Schlüter

geboren 16.05.1906 (Berlin)
gestorben 05.02.2004 (München)
Berufsgruppe Banken (Wirtschaft)
Beruf Schriftsteller Übersetzer
Personenverzeichnis Schlüter Herbert
Friedhof Nordfriedhof
Lage 24-5-014/015
Wikipedia Herbert_Schlüter

Herbert Schlüter wurde 97 Jahre alt.

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Herbert Schlüter wurde 1906 in Berlin geboren und starb 2004 in München. Der Schriftsteller und Übersetzer begann bereits in den 1920er-Jahren mit dem Schreiben. Sein erster Roman „Die Rückkehr der verlorenen Tochter“ erschien 1932 auf Vermittlung Thomas Manns. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten ging Schlüter zunächst nach Paris und später ins Ausland. Er lebte unter anderem auf Mallorca und Ischia. Während des Zweiten Weltkriegs wurde er zur Wehrmacht eingezogen und arbeitete als Dolmetscher auf Sizilien.

Nach dem Krieg ließ er sich in München nieder. Er arbeitete als Lektor und gehörte der Redaktion der Literaturzeitschrift „Die Fähre“ an. Ab den 1950er-Jahren widmete er sich zunehmend der Übersetzung. Er übertrug zahlreiche Werke aus dem Italienischen, Französischen, Englischen und Spanischen ins Deutsche, darunter Bücher von Giorgio Bassani und Aldous Huxley. Für sein literarisches und übersetzerisches Schaffen erhielt er mehrere Auszeichnungen, darunter 1977 den Tukan-Preis, 2000 den Übersetzerpreis der Stadt München und 2001 das Bundesverdienstkreuz.

Herbert Schlüter
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