Rudolf Siegel
| geboren | 12.04.1878 (Berlin) |
|---|---|
| gestorben | 04.12.1948 (München) |
| Berufsgruppe | Musiker (Kunst und Kultur) |
| Beruf | Dirigent Komponist |
| Suchbegriffe | Münchner Musikgeschichte |
| Personenverzeichnis | Siegel Rudolf |
| Friedhof | Nordfriedhof |
| Lage | 52-5-001 |
| Wikipedia | Rudolf_Siegel_(Musiker) |
|
Rudolf Siegel wurde 70 Jahre alt. |
|
Rudolf Siegel war ein deutscher Dirigent und Komponist, der zunächst Rechtswissenschaften studierte und anschließend bei Engelbert Humperdinck und Ludwig Thuille Musik studierte. Seine Laufbahn als Dirigent führte ihn unter anderem nach Essen, München, Berlin und Königsberg. In München leitete er die Konzertgesellschaft für Chorgesang und führte 1911 Hans Pfitzners „Der arme Heinrich“ im Prinzregententheater auf. Ab 1919 wirkte Siegel als Städtischer Musikdirektor in Krefeld, wo er von 1922 bis 1930 Generalmusikdirektor war. Als Komponist schuf er Opern, Orchesterwerke, Chorwerke, Lieder und Kammermusik. Zu seinen bekanntesten Werken zählt die komische Oper „Herr Dandolo“, die 1914 in Essen uraufgeführt wurde. Siegel war außerdem der Vater von Ralph Maria Siegel und Großvater von Ralph Siegel.