Ferdinand Filler
| geboren | 07.01.1902 (Untermeitingen) |
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| gestorben | 05.07.1977 (Gauting) |
| Berufsgruppe | Banken (Wirtschaft) |
| Beruf | Bildhauer |
| Personenverzeichnis | Filler Ferdinand |
| Friedhof | Nordfriedhof |
| Lage | 120-2-071 |
| Wikipedia | Ferdinand_Filler |
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Ferdinand Filler wurde 75 Jahre alt. |
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Der bayerische Bildhauer studierte zwölf Semester an der Münchner Kunstakademie bei Karl Killer und unternahm Studienreisen nach Paris, Rom und Florenz. 1936 stellte er erstmals auf der Großen Münchner Kunstausstellung im Glaspalast aus. Sein Atelier wurde im Zweiten Weltkrieg bei einem Bombenangriff zerstört; dabei gingen sämtliche Arbeiten verloren. Anschließend richtete er sich ein neues Atelier in Königswiesen bei Gauting ein.
Nach dem Krieg wandte sich Filler verstärkt religiösen Themen zu und erhielt Aufträge für mehrere Münchner Kirchen. Für die Mariahilfkirche schuf er unter anderem die Seitenaltäre und den Taufstein, für St. Paul und Maria, Königin des Friedens, Holzkruzifixe.
Als Gründungsmitglied der Neuen Gruppe beteiligte er sich von 1950 bis 1975 regelmäßig an der Großen Kunstausstellung im Haus der Kunst. Zu seinen bekanntesten öffentlichen Arbeiten zählen der Steinträger an der Innbrücke bei Griesstätt, der Flößer an der Loisachbrücke bei Großweil und der Wedekind-Brunnen in München-Schwabing. Daneben entstanden freie Arbeiten mit mythologischen und religiösen Motiven.