Dr. jur., Dr. H.c., Prof. Konrad Beyerle
| geboren | 14.09.1872 (Waldshut) |
|---|---|
| gestorben | 26.04.1933 (München) |
| Berufsgruppe | Banken (Wirtschaft) |
| Beruf | Rechtswissenschafler Politiker (Zentrum BVP) |
| Personenverzeichnis | Beyerle Konrad |
| Friedhof | Nordfriedhof |
| Lage | 124-1-034 |
| Wikipedia | Konrad_Beyerle |
|
Dr. jur., Dr. H.c., Prof. Konrad Beyerle wurde 61 Jahre alt. |
|
Konrad Beyerle (1872–1933) war ein deutscher Rechtswissenschaftler, Rechtshistoriker und Politiker. Er wurde am 14. September 1872 in Waldshut geboren und studierte Rechtswissenschaft und Geschichte in München und Heidelberg. Nach seiner Habilitation in Freiburg lehrte er an den Universitäten Freiburg, Breslau, Göttingen und Bonn. 1918 folgte er einem Ruf an die Ludwig-Maximilians-Universität München, wo er bis zu seinem Tod wirkte. 1927 gründete er dort das „Institut für bayerische und deutsche Rechtsgeschichte“.
Neben seiner wissenschaftlichen Tätigkeit engagierte sich Beyerle auch politisch. 1919/20 gehörte er der Weimarer Nationalversammlung an und war maßgeblich an der Ausarbeitung des Grundrechtsteils der Weimarer Verfassung beteiligt. Anschließend war er bis 1924 Reichstagsabgeordneter und ab 1920 Mitglied des Staatsgerichtshofs. In München beschäftigte er sich unter anderem mit den Rechtsgrundlagen des Verhältnisses zwischen dem bayerischen Staat und dem Haus Wittelsbach.
Konrad Beyerle starb am 26. April 1933 in München unerwartet an den Folgen einer Operation.