Josef Eberz
| geboren | 03.06.1881 (Limburg an der Lahn) |
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| gestorben | 27.08.1942 (München) |
| Berufsgruppe | Banken (Wirtschaft) |
| Beruf | Maler Grafiker Illustrator |
| Personenverzeichnis | Eberz Josef |
| Friedhof | Nordfriedhof |
| Lage | 133-A-093 |
| Wikipedia | Josef_Eberz |
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Josef Eberz wurde 61 Jahre alt. |
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Josef Eberz war ein deutscher Maler, Grafiker und Illustrator sowie Entwerfer von Mosaiken und Glasfenstern. Nach Studien in München, Düsseldorf, Karlsruhe und Stuttgart wurde er Meisterschüler von Adolf Hölzel und entwickelte sich zu einem bedeutenden Vertreter des Expressionismus. Seine Kunst war stark von religiösen Themen geprägt.
Nach dem Ersten Weltkrieg ließ er sich mit seiner Frau, der Malerin Gertrud Eberz-Alber, in München nieder. Er gehörte der Neuen Münchner Secession und weiteren Künstlervereinigungen an. Neben Gemälden und Grafiken entstanden zahlreiche Wandmalereien, Mosaiken und Glasfenster. Zu seinen bedeutenden Arbeiten zählen die Ausmalung der Pfarrkirche St. Rupert in Freilassing, die Chorgestaltung der Herz-Jesu-Kirche in Weiden sowie Arbeiten für Münchner Kirchen. Für die Deutsche Gewerbeschau München schuf er 1922 ein großes Fresko.
Während der NS-Zeit wurde Eberz als „entarteter“ Künstler verfemt. 1937 beschlagnahmten die Nationalsozialisten zahlreiche seiner Werke aus öffentlichen Sammlungen; viele wurden vernichtet. Sein Münchner Atelier wurde bei einem Bombenangriff zerstört.