Dr. phil. Curt Langenbeck
| geboren | 20.06.1906 (Elberfeld) |
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| gestorben | 06.08.1953 (München) |
| Berufsgruppe | Banken (Wirtschaft) |
| Beruf | Schriftsteller Dramturg |
| Personenverzeichnis | Langenbeck Curt |
| Friedhof | Nordfriedhof |
| Lage | 150-A-007 |
| Wikipedia | Curt_Langenbeck |
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Dr. phil. Curt Langenbeck wurde 47 Jahre alt. |
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Curt Langenbeck war ein deutscher Schriftsteller und Dramaturg. Nach einer Ausbildung zum Färbereitechniker arbeitete er zunächst in diesem Beruf, bevor er Literatur- und Theaterwissenschaften in Köln und Freiburg studierte. Zu seinen akademischen Lehrern gehörten Martin Heidegger und Wolfgang Schadewaldt. Anschließend setzte er seine wissenschaftliche Ausbildung in Wien fort.
Seit den frühen 1930er Jahren stand Langenbeck mit dem Langen-Müller-Verlag in Verbindung und machte sich als Dramatiker einen Namen. Nach einer Tätigkeit als Chefdramaturg in Kassel wechselte er an das Bayerische Staatsschauspiel in München, wo er ebenfalls als Chefdramaturg wirkte. Zu seinen Bühnenwerken zählen unter anderem „Alexander“, „Heinrich VI.“, „Der getreue Johannes“, „Armer Ritter“, „Der Hochverräter“ und „Das Schwert“.
Während der NS-Zeit vertrat Langenbeck ausdrücklich nationalsozialistisch geprägte Vorstellungen von Theater und Dramaturgie. Sein Schauspiel „Der Hochverräter“ wurde zu seinem größten Bühnenerfolg. Mit seinem Vortrag „Die Wiedergeburt des Dramas aus dem Geist der Zeit“ propagierte er ein heroisches, auf Opferbereitschaft ausgerichtetes Drama. Sein Stück „Das Schwert“ wurde nach einer Intervention Alfred Rosenbergs vom Spielplan genommen.