Prof. Günther Graßmann
| geboren | 14.10.1900 (München) |
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| gestorben | 25.11.1993 (Pöcking) |
| Berufsgruppe | Maler (Kunst und Kultur) |
| Beruf | Maler Graphiker |
| Personenverzeichnis | Graßmann Günther |
| Friedhof | Nordfriedhof |
| Lage | 50-2-001 |
| Wikipedia | Günther_Graßmann |
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Prof. Günther Graßmann wurde 93 Jahre alt. |
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Günther Graßmann war ein deutscher Maler und Grafiker. Nach einem zunächst begonnenen Architekturstudium an der Technischen Hochschule München studierte er Malerei an der Münchner Kunstakademie bei Hermann Groeber. Als freischaffender Künstler unternahm er zahlreiche Studienreisen und stellte unter anderem im Münchner Glaspalast und auf der Biennale in Venedig aus. Von 1930 bis 1937 gehörte er der Ausstellungsgemeinschaft „7 Münchner Maler“ an.
Graßmann protestierte 1931 gemeinsam mit anderen Künstlern gegen eine NS-Veranstaltung. Dennoch wurde er 1941 Mitglied der NSDAP und übernahm während der NS-Zeit zahlreiche Aufträge zur künstlerischen Ausgestaltung von Wehrmachtsgebäuden. Zugleich wurden 1937 drei seiner Werke als „entartet“ aus öffentlichen Sammlungen beschlagnahmt.
Nach dem Krieg war Graßmann wieder freischaffend tätig und gestaltete unter anderem den Rathausturm in Passau sowie öffentliche Bauten in München. Von 1955 bis 1973 war er Präsident der Münchner Secession und seit 1959 Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. Zu seinen Auszeichnungen gehörten das Bundesverdienstkreuz und der Bayerische Verdienstorden.