Hella Schlumberger
| geboren | 27.06.1943 (Denkhaus bei Reetz, Pommern) |
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| gestorben | 13.07.2026 (München) |
| Berufsgruppe | Journalist (Medien) |
| Beruf | Schriftstellerin Journalistin |
| Personenverzeichnis | Schlumgerber Hella |
| Friedhof | Ostfriedhof |
| Lage | HA-3-1824 |
| Wikipedia | Hella_Schlumberger |
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Hella Schlumberger wurde 83 Jahre alt. |
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Hella Schlumberger, geboren am 27. Juni 1943 in Pommern, ist eine deutsche Schriftstellerin und Journalistin. Nach der Flucht ihrer Familie 1945 wuchs sie im Schwarzwald auf und studierte Romanistik in Tübingen, Paris und München. In Tübingen promovierte sie über den philosophischen Dialog bei Voltaire, Diderot und Galiani.
1976 arbeitete Schlumberger gemeinsam mit Günter Wallraff an der Aufdeckung eines politischen Putschplans im Umfeld des portugiesischen Generals Spínola. In den folgenden Jahren bereiste sie zahlreiche Länder und setzte sich journalistisch mit politischen Konflikten, sozialen Ungerechtigkeiten und der Situation benachteiligter Bevölkerungsgruppen auseinander. Besonders beschäftigte sie sich mit Kurdistan und Mittelamerika. Wegen ihres Engagements für die kurdische Bevölkerung wurde sie in der Türkei vorübergehend verhaftet.
Auch München wurde zu einem wichtigen Thema ihres Schaffens. In ihrem Buch „Türkenstraße. Vorstadt und Hinterhof“ schilderte sie die Geschichte der Münchner Straße und ihrer Bewohner. Dafür erhielt sie 2000 den Ernst-Hoferichter-Preis. Später engagierte sie sich besonders für die Erinnerung an Georg Elser.