München: Keine Vakatur für Mozart am Münchner Hof
| Ereignis | Keine Vakatur für Mozart am Münchner Hof |
|---|---|
| Zeitraum | 1777 - 0 |
| Künstler | |
| Nation | Deutschland |
| Ort | München |
Mozart war damals auf dem Weg nach Paris, nachdem er sich aus dem Salzburger Dienst gelöst hatte. Er hoffte, in München eine Anstellung am Hof zu erhalten. Nachdem er am 26. September 1777 bereits eine Audienz beim Hofintendanten Graf Ferdinand von Seeau erhalten hatte, vermittelte der Kammervirtuos F. X. Woschitka ihm schließlich die persönliche Begegnung mit Kurfürst Maximilian III. Joseph.
Mozart trug dem Kurfürsten persönlich seinen Wunsch vor, in Münchner Hofdienste zu treten. Er verwies auf seine bisherigen Erfolge als Komponist und seine Erfahrungen an italienischen Höfen. Der Kurfürst zeigte sich Mozart gegenüber durchaus wohlwollend, konnte ihm aber keine Stelle anbieten, da alle einschlägigen Positionen der Münchner Hofmusik besetzt waren.
Bereits zuvor hatte Max III. Joseph gegenüber Graf von Zeill erklärt:
„jetzt ist es noch zu früh, er soll gehen, nach Italien reisen, sich berühmt machen, ich versage ihm nichts, aber jetzt ist es noch zu früh.“
Wenige Monate später, am 30. Dezember 1777, starb Max III. Joseph. Damit schloss sich für Mozart zunächst die Möglichkeit einer Münchner Hofkarriere.