Das rekonstruierte Antlitz

Die 1811 geschaffene Mozart-Büste des Züricher Bildhauers Heinrich Keller in der Münchner Residenz

Beschreibung

Die wenigen späten Bildnisse Mozarts, allesamt Profildarstellungen, sind nicht in der Lage, uns eine lebensnahe Vorstellung vom Aussehen des Komponisten in seinen Wiener Jahren zu vermitteln. Dies könnte sich jetzt ändern: 1811 schuf der in Rom ansässige Züricher Bildhauer Heinrich Keller (1771-1832) im Auftrag des bayerischen Königs Ludwig I. eine vollplastische Mozart-Büste. Der Autor informiert über die Entstehungsgeschichte dieser bisher unbekannten Skulptur und diskutiert die nicht zuletzt von Witwe Constanze manipulierte bildhafte Erinnerung an ihren Gatten.

  • Die Suche nach der „letztgültigen" Darstellung Mozarts
    • Der Bilderfundus von Mozarts Witwe Constanze
    • Die Porträtsammlung von Mozarts Schwester Maria Anna
  • Die „Kronzeugen" für Mozarts Aussehen in seinen letzten Lebensjahren
    • Die Reliefs des Medailleurs Leonhard Posch von 1788/89
    • Posch's unvollendete Mozart-Büste im Müller'schen Kunstkabinett zu Wien
    • Das Mozart-Porträt von Joseph Lange
    • Die Miniaturzeichnung von Dorothea Stock
    • Ein manipuliertes „Original" - Das Mozart-Gemälde der Barbara Krafft
  • Eine posthume Rekonstruktion - Die Mozart-Büste von Heinrich Keller
    • Der Auftrag des bayerischen Kronprinzen Ludwig
    • Die von Heinrich Keller benutzten Vorlagen
    • Würdigung der Büste
  • Die Mozart-Büste in der Walhalla und das Salzburger Mozart-Denkmal
    • Die Präferenzen der Witwe Mozart
    • Die Beauftragung Ludwig Schwanthalers und die Einschaltung von Constanze Nissen-Mozart
    • Würdigun  der Schwanthaler'sechen Mozart-Interpretation
    • Der Widerstand gegen den „verklärten" Mozart
  • Exkurs : Gegenwärtig umstrittene Mozart-Bildnisse im Vergleich mit der Keller'schen Büste

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