Theater
Die Münchner Kammerspiele 1911-1972
| Autor:in | Petzet Wolfgang |
|---|---|
| Verlag | Kurt Desch |
| Buchart | Gebundene Ausgabe |
| Erscheinung | 1973 |
| Seiten | 630 S. |
| ISBN / B3Kat | 3420046561 (9783420046568) / BSB-OPAC (BV0030674) |
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| Schlagworte | MKMünchner KammerspieleElf ScharfrichterDrittes Reich |
| Personen | Eugen Robert Falkenberg Otto Brecht Bert |
| Ort / Straße | München |
| Bezirk | Oberbayern Altstadt-Lehel |
VORWORT
- THEATER IN MÜNCHEN ZU BEGINN DES JAHRHUNDERTS
- Die Ära Possart im Hoftheater geht zu Ende
- Eugen Kilian und Albert Steinrück
- Avantgardistische Aufführungen der Dramatischen Vereine und das Künstlertheater im Ausstellungspark
- Georg Stollberg und die Zeit des Naturalismus: im neugegründeten Deutschen Theater, in den Zentralsälen (Altes Schauspielhaus), im 1901 von Riemerschmid im Jugendstil erbauten Neuen Schauspielhaus
- Neue Strömungen in Kunst, Musik und Literatur
- Allmähliches Versagen des Schauspielhauses
- Forderungen eines neuen modernen Theaters in der Kritik
- VORGESCHICHTE UND GRÜNDUNG DER KAMMERSPIELE DIREKTION EUGEN ROBERT 1911-1913
- Das Münchener Lustspielhaus, 1906 gegründete Varieté- und Einakterbühne mit Bierausschank an runden Tischen
- Wechselnde Geschicke des Etablissements
- 1. Januar 1911 übernimmt der Berliner Theaterdirektor Eugen Robert den Betrieb und eröffnet unter dem Namen »Der große Wurstel« (Grand Guignol)
- Das daraus entstehende Mißverständnis verhindert beinahe die Eröffnung mit einem Einakter von Heinrich Mann
- Übergang zu abendfüllenden Stücken wieder unter dem Namen »Münchener Lustspielhaus«
- Aufsehenerregende Tschechow-, Strindberg- und Wedekind-Premieren
- Ida Roland, Gustl Weigert und Erwin Kalser führende Schauspieler
- Ab September 1912 Name des Theaters: »Münchener Kammerspiele«
- Konflikt Eugen Roberts mit der Kammerspiel GmbH und sein Sturz
- Der zufällig gastierende Erich Ziegel provisorisch, dann bis 1916 künstlerischer Direktor
- DIREKTION ERICH ZIEGEL bis Ende 1914
- Fortsetzung der Linie Eugen Roberts mit Aufführungen von Strindberg, Wedekind, Schnitzler u. a.
- Ernsthafte Konkurrenz für Staatsschauspiel und Schauspielhaus
- Führende Schauspieler: Mirjam Horwitz, Paul Marx, Walter Lantzsch
- Zustimmende Presse
- Schwierigkeiten mit der Zensur
- Hugo Ball, später Mitbegründer des Dadaismus in Zürich, erster Dramaturg der Kammerspiele
- Beziehungen zur Kunst des Blauen Reiters
- Situation der Münchner Theater bei Ausbruch des Ersten Weltkrieges
- Unterschied zur Situation bei Ausbruch des Zweiten Weltkrieges
- Otto Falckenberg sieht eine Aufführug der »Kronbraut«, die seinen Entschluß veranlaßt, an diesem Theater zur arbeiten
- Erich Ziegel betraut ihn mit der Inszenierung des »Deutschen Weihnachtsspiels«
- OTTO FALCKENBERG VOR DER KAMMERSPIEL-ZEIT
- 1873 in Koblenz geboren. Jugend in einer romantischen und musikalischen Tradition. Nach kurzem Aufenthalt in Berlin seit 1896 als Student, Journalist und freier Schriftsteller in München.
- Regisseur im AkademischDramatischen Verein
- Schriftführer des Goethebundes
- Mitbegründer, Autor, Darsteller und Regisseur bei den Elf Scharfrichtern
- Erfolg als Dramatiker mit einer Komödie vom »Dr. Eisenbart«
- Dramaturgische Studien
- ZIEGEL-SINSHEIMER-FALCKENBERG 1915-1917
- Falckenbergs erste »Probe«-Regien
- Berufung als Oberspielleiter und Chefdramaturg
- Herausgabe der Blätter der Münchener Kammerspiele,»Das Programm«, in neuer zeitschriftenartiger Form mit Beiträgen erster Autoren
- Entscheidender Erfolg mit der Welturaufführung von Strindbergs »Gespenstersonate«, Mai 1915
- Gemeinsamer Strindbergzyklus mit Erich Ziegel
- Festigung des Stiles und der Position der Kammerspiele im Münchner Theaterleben während des Krieges Ziegels Rücktritt 1916 und späterer Erfolg als Direktor der Hamburger Kammerspiele
- Der Theaterkritiker Hermann Sinsheimer macht 1916/17 ein achtbares Theater (»Antigone«,»Madame Legros«), doch »ohne fortune«
- Falckenbergs entscheidender Erfolg mit einer atmosphärischen, musikalischen und tänzerischen Inszenierung von »Wie es euch gefällt« (Bühnenbild: Leo Pasetti, Musik: Hermann Zilcher)
- Damit die Übernahme der Direktion ab September 1917 entschieden.
- Spezifische Falckenberg-Schauspieler: Annemarie Seidel, Emilia Unda, Annie Mewes, Maria Koppenhöfer, Robert ForsterLarrinaga, Erwin Faber, Hans Carl Müller, Otto Framer, Richard Kellerhals, Arnold Marlé u. a.
- Pflege des Kunsttanzes
- DIREKTION FALCKENBERG IN DER AUGUSTENSTRASSE 1917-1926
- Otto Zoff Dramaturg (später Otto Zarek)
- Der Zyklus »Das jüngste Deutschland< (führende Dramatiker der expressionistischen Generation) mit Stücken von Georg Kaiser, Sternheim, Zoff, Essig, Hasenclever, Kornfeld u. a. - später schließen sich Stücke von Sorge, Goering, Barlach, Unruh, Bronnen, Zuckmayer u. a. an
- Theaterschlacht bei der Aufführung von Wedekinds »Schloß Wetterstein« und Konfrontation mit der klerikalen bayerischen Regierung und ihrer Polizei
- 1922 findet die erste Aufführung eines Stückes von Bert Brecht, »Trommeln in der Nacht«, in der Inszenierung von Falckenberg statt 1924 inszeniert Kammerspiel Dramaturg Brecht selbst »Leben Eduards des Zweiten von England« in den Bühnenbildern von Caspar Neher
- Erste Inszenierung im Stil des neu entdeckten »epischen Theaters«
- In der gleichen Zeit inszeniert Falckenberg zum erstenmal einen großen Klassiker in den Kammerspielen: »Fiesco«, zwei Fassungen des »Sommernachtstraums« und das »Wintermärchen« sowie einen tänzerischen »Don Gil von den grünen Hosen«.
- Führende und für die weitere Zeit bedeutsame Schauspieler: Horwitz, Schweikart, Schreck, Wohlbrück, Leibelt, Martini, Riewe, Gluth, Sibylle Binder, Elisabeth Bergner, Grete Jacobsen und viele andere Karl Valentin und Liesl Karlstadt spielen zum erstenmal auf einer Theaterbühne
- Bühnenbildner seit 1919: Otto Reigbert
- DIREKTION FALCKENBERG IM SCHAUSPIELHAUS 1926-1932
- Bankrott in der Augustenstraße - vergrößerte Wiedereröffnung in der Maximilianstraße mit »Dantons Tod«
- Neuer Dramaturg: Heinrich Fischer. Direktionsstellvertreter: Julius Gellner
- In der »Boulevard«-Tradition des Schauspielhauses: der erste Krimi (»Hexer«) in Kammerspielbesetzung
- Das beliebte Lustspielpaar Rühmann/Bard
- Falckenberg setzt seine Linie fort: mit weiteren Shakespeare-Inszenierungen, neuen Interpretationen von Gerhart Hauptmann (»Ratten«), Ibsen (»Nora« »Wildente«) und insbesondere Wedekind in der berühmt gewordenen »Lulu«-Inszenierung von 1928
- Auch ist er bestrebt, in eigenen Inszenierungen junge Dramatiker herauszustellen, wie Fritz Knöller, Eugen Ortner und vor allem Richard Billinger mit der sensationellen Uraufführung der »Rauhnacht« 1931 (Hauptrollen: Balser und Käthe Gold).
- Die Inszenierung des »Nachfolge Christi-Spieles« von Max Mell (dann auch auf das Augsburger Freilichttheater übertragen) erweist seine Offenheit für echte dramatische Dichtung jeder Weltanschauung
- Die Konfrontation mit dem vom Nationalsozialismus bereits unterwanderten Staat wird unter großen Opfern und dauernden Verboten von Stücken wie »Ehe« von Döblin (nur als Nachtvorstellung erlaubt), »Die Verbrecher« von Bruckner (nach Aufführung vor geladenen Gästenverboten), »Cyankali« von Friedrich Wolf (vorzeitig abgesetzt) tapfer durchgehalten
- Das von Fischer und Gellner geleitete Studio, wo u. a. »Krankheit der Jugend« von Bruckner, »Die Ursache« von Leonhard Frank, »Traumstück« von Karl Kraus gezeigt werden, hat mit dauernden heftigen Angriffen der vornazistischen Presse und organisierten Demonstrationen zu kämpfen
- »Die Dreigroschenoper«, nach der Berliner Uraufführung von Hans Schweikart 1929 ins Schauspielhaus übertragen, wird zum Serienerfolg
- Zum Ensemble der Augustenstraße kommen (teils vom Ensemble der Hermine Körner) hinzu: Therese Giehse, Käthe Gold, Ehmi Bessel, Berta Drews, Edith Schultze-Westrum, Ruth Hellberg, Maria Byk, Heinz Rühmann, Richard Révy, Ewald Balser, Wolfgang Liebeneiner, Rudolf Hoch, später Marianne Hoppe, O. E. Hasse, Will Dohm, Willem Holsboer u. a.
- Die Kammerspiele: »Das Sprungbrett für Berlin« Die Verlorenen kehren aber immer wieder zu Gastspielen, teils mit fremdem Ensemble, teils im Kammerspielensemble, zurück Fast alle großen Berliner und Wiener Schauspieler gastieren in dieser Zeit: Elisabeth Bergner, Maria Bard, Lucie Höflich, Lil Dagover, Carola Neher; Krauss, Klöpfer, Wegener, Bassermann, Moissi, George. Max Reinhardt inszeniert die »Stella« mit Balser und Helene Thimig Nach verschiedenen finanziellen Krisen führt eine Fusion mit dem Volkstheater 1932 zum Bankrott der Kammerspiel GmbH. Dramatischer Sturz der »grauen Eminenz« Adolf Kaufmann, der viele Jahre Vorsitzender des Aufsichtsrates und Verwaltungsdirektor in einer Person war Es wird auf Teilung weitergespielt
- EIN THEATER IM DRITTEN REICH
- Getrennte Darstellung von Politik und Kunst
- Der Umsturz Frühjahr 1933 Der
- Notspielplan Rechtzeitige Flucht der durch Geburt oder Gesinnung Gefährdeten Martyrium und Tod von Julius Seger Falckenbergs Verhaftung
- Die personelle Gleichschaltung vorläufig abgewehrt
- Gründung einer Neuen Kammerspiel GmbH
- Verwaltungsdirektor: C. Th. Glock.
- Dramaturg 1933/34 Hermann Wenniger
- Ab April 1935: Wolfgang Petzet
- Die mittelbare Zensur in der Nazizeit durch die Reichsdramaturgie an Beispielen der erhalten gebliebenen Korrespondenz
- Einfluß anderer Nazistellen »Arisierungen«
- Flucht in die Harmlosigkeit: Lope de Vega, Curt Goetz und Leo Lenz
- Fälle gelungenen und mißlungenen Widerstandes
- Das Projekt des Gauleiters Wagner einer Fusion von Staatsschauspiel und Kammerspielen von Falckenberg abgelehnt
- Gewaltsame Nazifizierung des Betriebes durch »Präsident« Christian Weber und Sturmbannführer Paul Wolfrum 1938 vereitelt
- Januar 1939 die Kammerspiele ein Eigenbetrieb der Stadt München
- Falckenbergs 25. Jubiläum als Regisseur der Kammerspiele
- Hitlers Plan eines Neubaus von »Europas schönstem Theater«
- Umzug ins Colosseum und Rückkehr im letzten Augenblick ins fast schon abgebrochene Schauspielhaus
- Luftschutzwachen und sich steigernde Misere bis zur teilweisen Zerstörung des Hauses Juli 1944
- FALCKENBERGS NATURSCHUTZPARK DER »ENTARTETEN« 1933-1944
- Die künstlerische Leistung trotz allem Vergleich mit Gründgens dgens und Hilpert in Berlin Falckenbergs klassischer Spätstil: »Die Räuber«, »Don Carlos«, »Maria Stuart«
- Die dritte und schönste Inszenierung des »Sommernachtstraums« mit Bühnenbildern von Eduard Sturm Pflege moderner Dramatik, soweit möglich Falckenberg inszeniert weiterhin Billinger (unter wütenden Angriffen), Lippl, Rehberg, Artur Müller
- Neue Schauspieler: Friedrich Domin, Wery, Reiff,v. Ambesser, Meisel, Marian, Häußler, Brefin, Hedwig Wangel, Maria Nicklisch, Flickenschildt, Hatheyer, Birkmann, Paula Denk, Gundel Thormann, Gusti Wolf, Annemarie Rothe
- Das große Erlebnis: Horst Caspar als Ferdinand, Homburg, Tasso, Gyges, junger Schiller (»Die Karlsschüler«) Regisseure neben Falckenberg: Friedrich Domin, Karl Heinz Martin (»Hannibal«!) , Heinz Dietrich Kenter (Grabbes »Heinrich VI.«) Pflege der Dramatik Grabbes als Gleichnis der Nazizeit. Die Grabbe-Gesellschaft und »esoterische« Matineen
- FALCKENBERGS LETZTE JAHRE
INTENDANZ ERICH ENGEL 1945-1947- Mühevoller Wiederaufbau 1945
- Verleumderische Denunziation Falckenbergs verhindert die Fortsetzung seiner Intendanz
- Seine letzten Lebensjahre in Starnberg
- Schauspielpädagogische Arbeit zusammen mit Professor Hans Gebhart
- Völlige Rehabilitierung durch die Spruchkammer 1947 und Tod.
- Erich Engel, Intendant, wie er selbst betonte, in Falckenbergs Vertretung
- Eröffnung des Schauspielhauses mit»Macbeth«.
- Spielplan des großen Nachholbedarfs: »Unsere kleine Stadt« von Wilder, »Der trojanische Krieg wird nicht stattfinden« von Giraudoux, »Eurydike« von Anouilh u. a. Uraufführungen von Horváth, Frisch und Ambesser Fusion mit dem Volkstheater bis August 1949
- Engel Generalintendant der Städtischen Bühnen
- Harry Buckwitz Verwaltungsdirektor
- Willem Holsboer Direktor des Volkstheaters
- Spiel mit einem Ensemble auf drei Bühnen: Kammerspiele im Schauspielhaus, Volkstheater im Bayerischen Hof und Postsaal Pasing
- Zeit der heroischen Theaterbegeisterung in Kälte und Hunger vor und hinter der Rampe
- Neue Schauspieler: Maria Koppenhöfer, Hanna Rucker, Pasetti, Seyferth, Blech, Gondrell, Stieler, Hübner
- Neuer Bühnenbildner: Wolfgang Znamenacek
- INTENDANZ HANS SCHWEIKART SPÄTBLÜTE 1947-1963
- Zweite Blütezeit der Kammerspiele: ein riesiges fluktuierendes Ensemble um den festen Kern der alten Kammerspieler aus der Zeit Falckenbergs und Engels
- Prominente Gäste, monatsweise oder für ein Stück, wie Dahlke, Ponto, Rühmann, Fürbringer, Waldau, Held, Paryla, Steckel und viele andere.
- Die Inszenierungen von Fritz Kortner, darunter zwei von eigenen Stücken
- Außerdem spielt Kortner die Titelrollen in Hebbels »Herodes und Mariamne« und »Der Vater« von Strindberg
- Inszenierung von »Mutter Courage« durch Bert Brecht mit Therese Giehse, die die Rolle in Zürich während des Krieges kreierte
- Domins Inszenierung von Claudels »Der seidene Schuh« mit Inge Birkmann und Peter Lühr
- Lührs Inszenierung von Barlachs »Die Sündflut«
- Schweikarts Inszenierung von »Faust II« mit Domin, Paul Hoffmann und Maria Wimmer zu Goethes 200. Geburtstag; von Camus »Belagerungszustand« mit Seyferth und Maria Nicklisch und »Dantons Tod« mit Horst Caspar Schweikart inszeniert außerdem fast alle neueren Stücke von Dürrenmatt als bundesdeutsche Erstaufführungen, ebenso die großen, während der Nazizeit entstandenen Dramen von Brecht und pflegt einen »Spielplan der Humanität«
- 15. November 1961 Eröffnung eines eigenen Werkraumtheaters im neuen Verwaltungsgebäude: Studioaufführungen verschiedenster Art, Vorlesungen, Diskussionen, literarische Revuen
- Erneuerung der Faschingsfeste als »Traumkulisse« zuerst im Schauspielhaus selbst, dann wieder im Deutschen Theater
- INTENDANZ AUGUST EVERDING AUSKLANG 1963-1972
- Reibungsloser Wechsel 1963 nach einer Vorstellung von »Der Nachfolger« (Inszenierung: August Everding, emigrierter Kardinal: Hans Schweikart)
- Noch fünf glückliche Jahre
- Schweikart, Kortner, Paryla, Noelte u. a. inszenieren weiter
- Ambesser inszeniert mit Erfolg Ludwig II-Stück »Gewitter am See« von Wolfgang Christlieb, Anouilh das absurde Stück seines Freundes Roger Vitrac »Victor oder die Kinder an der Macht«, Otto Schenk zwei Stücke von Horváth
- Glanzstücke der Inszenierungskunst Schweikarts: »Musik« von Wedekind und »Magdalena« von Thoma (zu dessen 100. Geburtstag) mit Christa Berndl und Rudolf Vogel
- Uraufführungen der Dokumentarstücke von Peter Weiss und Heinar Kipphardt
- Peter Stein inszeniert im Werkraumtheater »Gerettet« von Bond und »Dickicht« von Brecht Konflikt beim »Vietnam-Diskurs«
- Einführung einer alljährlichen internationalen Woche der Werkraumtheater im Juni mit wesentlichen und symptomatischen Beispielen aus Westeuropa, Amerika und Japan
- Pflege der französischen Farce der Belle Epoque durch Oberspielleiter Dieter Giesing
- Dramaturg Ivan Nagel liebt Albee und Pinter
- Krisenerscheinungen zu Ende der sechziger Jahre
- Theaterschlacht bei Bonds »Schmaler Weg in den tiefen Norden«
- Verblüffender Fall von »Marile Kosemund«
- Restaurierung des Schauspielhauses im originalen Jugendstil von 1901
- Sozio-analytische Collagen im Werkraumtheater
- Everdings beste Inszenierung: »Der Selbstmörder« im wiedereröffneten Schauspielhaus
- Die Wahl eines neuen Intendanten
- Der Theaterskandal um den »Dra-Dra« und Grundsätzliches zum Fall Kipphardt
- Rückblick
- ANMERKUNGEN
- CHRONOLOGISCHES VERZEICHNIS DER AUFFÜHRUNGEN
- AUSGEWÄHLTE BIBLIOGRAPHIE
- REGISTER
- BILDNACHWEIS