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Quellen

Martinsspital

Quelle: Zauner - München in Kunst und Geschichte (S. 184)
Jahr: 1914
Adresse: Severinstraße 2

Martinsspital, städtisches Armenversorgungshaus, Severinstraße 2. Stattlicher Barockbau, errichtet 1892—94 von Prof. Hocheder. Einreihig angeordnetes Hauptgebäude mit Erdgeschoß und 2 Obergeschossen. Zur Unterbringung der Pfründner 30 Säle mit je 10 Betten. 1902 von Baurat P. Sehlen um einen Nord- und Südflügel erweitert; Nordflügel doppelreihig mit einem Mittelkorridor. Nunmehrige Gesamtaufnahmsfähigkeit für 650 Pfründner [BAJ 648], Fassade bemerkenswert wegen ihrer mehr ungezwungenen Massengliederung; an der Ostfront- reiches Hausteinportal (bekrönende Figur vou Bauch), In Kapelle am Gewölbe und den Emporebrüstungen viel Stukkaturenschmuck; Altar aus Kaufbeuren, Kanzel aus Ampfing erworben [SB 00,9 u. 96].

Standort