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Quellen

Werkstättengebäude für das Telegraphenbataillon

Quelle: München und seine Bauten (S. 555)
Jahr: 1912
Adresse: Lazarettstraße

Das Werkstättengebäude für das Telegraphenbataillon wurde 1909/10 vom k. Militärbauamtmann Sigismund Göschel entworfen und ausgeführt. Gesamtbausumme (ohne Inneneinrichtung) M. 75 000, 1 cbm umbauter Raum M. 13.60. Die Fassaden sind in rauhem Kalkmörtelputz unter Verwendung von Quetschsand hergestellt. Der Sockel ist aus gestocktem Beton. Die Zwischendecken sind aus Eisenbeton. Das Dach ist mit Neufahrner Dachplatten auf Lattung, Schalung und Pappunterlage eingedeckt. Der Fußbodenbelag der Vorplätze und Gänge, sowie der Fahrzeugrüume und der Schmiede besteht aus Großhesseloher Klinkern, in der Schlosser-, Schreiner- und Büchsenmacherwerkstätte aus Holzstöckelpflaster, in den übrigen Räumen aus imprägnierten Buchenriemen in Asphalt. Die Treppen sind vollständig in Eisenbeton hergestellt.