Stadtportal zur Münchner Stadtgeschichte
Eine Gegend, die im ausgehenden Mittelalter noch hauptsächlich durch Klöster und Kirchen geprägt war, aber auch schon zahlreiche einfache Bürgerhäuser mit Schuppen und Stadeln aufwies, erlebte ab dem 17. bis ins 19. Jahrhundert hinein einen sagenhaften Aufschwung. Aus einem Heumagazin entstand Münchens I erstes großes Opernhaus. Durch den Ankauf und anschließenden Abriss von Stadeln entstand das Hotel Bayerischer Hof, aus einem Gelände mit mehreren Salzstadeln wurde der Promenadeplatz. Es gibt noch viele weitere Beispiele für die Entwicklung einer Einfache-Leute-Gegend hin zu einem Viertel der Adels-Palais und der Banken-Paläste. Die Nähe zur Residenz spielte dabei natürlich auch eine entscheidende Rolle. Außerdem haben Glücksspieler und Spekulanten die Gegend für ihre Zwecke genutzt. Doch auch wir, die Nachwelt, profitieren von der Aufwertung des Viertels.
| Veranstalter | DGB-Bildungswerk Bayern e.V. Region München |
| Datum | 11.09.2015 |
| Uhrzeit | 15:00 - 17:00 |
| Referent/in | Jochen Seidl |
| Treffpunkt | AmTurm der ehemaligen Maxburg, Pacellistr. 5 |
| Preis | 6,00 € |
| Kursnummer | A012-15/3 |