Die Münchner Polizei in den Dreißigerjahren
und die Verfolgung der Sinti und Roma
Mittwoch 27.06.2012 00:00
Die Verfolgung der Sinti und Roma hatte in München eine lange Tradition, die 1945 nicht beendet war. Die „Dienststelle für Zigeunerfragen" im Münchner Polizeipräsidium hatte auch überregionale Bedeutung: aus ihr ging 1938 die „Reichszentrale zur Bekämpfung des Zigeunerunwesens" hervor, die maßgeblich den Völkermord an den Sinti und Roma vorbereitete. Vorgestellt werden die Verfolgungsmaßnahmen, die in der Deportation der Münchner Sinti nach Auschwitz und in der „Sterilisierung" derjenigen gipfelten, die diese Deportation umgehen wollten, sowie die verantwortlichen Akteure und ihre Tätigkeit nach 1945.
Eine Kooperation des NS-Dokumentationszentrums München und der Münchner Volkshochschule.
MVHS München Mitte
Straße: Einsteinstr. 28
Plz/Ort: 81675 München
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