Stadtportal zur Münchner Stadtgeschichte
In der Prinzregentenzeit entstand am Hochufer der Isar ein großbürgerliches Villenviertel, durch dessen westlichen Teil mittig die Möhlstraße verlief. Unter den Bauherr*innen – Industrielle, Professoren, Privatiers und Künstler – befanden sich in der Gründergeneration auch jüdische Familien. Sie wurden von den Nationalsozialisten enteignet, ihre Häuser gingen in den Besitz des Reichs über und wurden entsprechend genutzt. Die US-Besatzungsmacht revidierte diese Nutzung; einige der Villen wurden den Hilfsorganisationen für die „Displaced Persons“ zugewiesen. Die Lauer Villa wurde nach 1945 jüdisches Zentrum. Auch das Hildebrandhaus der Monacensia reiht sich in die Riege dieser Villen ein. Sie hat eine ganz besondere Geschichte, auf die die neue Dauerausstellung seit Oktober 2024 eingeht. An eine Einführung in die Geschichte des Hauses fügt sich ein Rundgang durch das Viertel an.
| Veranstalter | MVHS |
| Datum | 15.01.2027 |
| Uhrzeit | 14:30 - 16:30 |
| Referent/in | Lutz Eva M.A. |
| Treffpunkt | Monacensia, Veranstaltungsforum Maria-Theresia-Str. 23 |
| Preis | 10,00 € |
| Kursnummer | X123746 |
| Veranstaltungsart | Führung |