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SUMMARY:Haidhausen * Vom Leben und Arbeiten in den Herbergsvierteln
DESCRIPTION:&nbsp; Da die Münchner Bürger mit den unterprivilegierten Schichten nichts zu tun haben wollten, mussten sich die besitz- und gewerbelosen Zuwanderer vor den Toren der Stadt niederzulassen.&nbsp; Die Tagelöhner, Handwerker und Kleinkrämer siedelten sich in Haidhausen, der Au und in Untergiesing an und entwickelten in ihren Herbergshäusern eine neue Form des Zusammenlebens auf &nbsp;engstem Raum.&nbsp; Die Herbergen oder Gemächer gelten als Vorläufer der heutigen Eigentumswohnungen. &nbsp;&nbsp; Nachdem Haidhausen im Jahr 1692 zur Hofmark erklärt worden war, unterstand die Bevölkerung den adeligen Grundherren der Grafen Törring-Seefeld.&nbsp; Durch diese Entwicklung sank der eh schon niedrige Lebensstandard der Haidhauser noch weiter ab. &nbsp;&nbsp; Wenn in München drei Diebe festgenommen wurden, stammten zwei, wenn nicht sogar alle drei aus Haidhausen.&nbsp; Aber keine Angst! Inzwischen hat sich die Sozialstruktur in diesem Stadtteil vollkommen verändert. &nbsp;&nbsp; Zu Haidhausen gehören aber auch Ziegeleien und Bauernhöfe, Adelssitze und Künstler-Villen, Brauereien und die Pferdetrambahn-Direktion, auf deren Gelände gerade die Erweiterung der Münchner Volkshochschule entsteht.&nbsp;
DTSTART:20161012T160000
DTEND:20161012T180000
LOCATION:Max-Weber-Platz * U-Bahn-Ausstieg
ORGANIZER:Münchner Zeitensprünge
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