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SUMMARY:„Dem anderen Ludwig sein München&quot;
DESCRIPTION:&lt;p&gt; Noch bevor Kronprinz Ludwig zum König gekrönt wurde, mischte er sich vehement in die Baupolitik seines Vaters ein. Das â€žprovinzielle&quot; München sollte sich in einem Bild zeigen, wie es einer Residenzstadt würdig wäre: klassizistische Paläste und Ausstellungsgebäude, eine Straße wie ein königlicher Tanzsaal und Kirchen in kaum besiedelten Gegenden. Leo von Klenze und später auch Friedrich von Gärtner erhielten die meisten Aufträge zur planvollen Erweiterung der Stadt. Zwischen 1816 und 1848 gab es in München mindestens 40 Baustellen auf Befehl des (späteren) Königs. Künstler und gesellschaftliches Leben gaben München ein Flair, das es überall in Deutschland und Europa berühmt machte.&lt;/p&gt; &lt;p&gt; Dies nutzte allerdings ca. 100 Jahre später auch Adolf Hitler, der für seine faschistische â€žBewegung&quot; eine Pilgerstätte benötigte, um die NSDAP groß zu machen. Seine hochtrabenden Bauideen wurden in Ludwig- und Prinzregentenstraße sowie in der Gegend um den Königsplatz verwirklicht. München sollte zu einer bloßen Kulisse zur Inszenierung seiner Partei und menschenverachtenden Herrschaftspolitik werden.&lt;/p&gt; &lt;p&gt; Auf einem ca. 2-stündigen Spaziergang rund um den Odeonsplatz kann man die erhaltenen Baulichkeiten betrachten und mithilfe verschiedener Erläuterungen erkennen, was dem â€žludovizianischen&quot; oder faschistoiden Gedankengut entsprach und wie Architektur genutzt werden kann, um ein Weltbild zu zementieren.&lt;/p&gt; &lt;p&gt; Zur Illustration wird eine kleine Broschüre verteilt.&lt;/p&gt; &lt;div&gt; &amp;nbsp;&lt;/div&gt;
DTSTART:20130412T160000
DTEND:20130412T180000
LOCATION:Eingangstor zum Hofgarten (Odeonsplatz)
ORGANIZER:DGB-Bildungswerk Bayern e.V. Region München
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