Bennant nach der Falknerei, in der zu Haidhausen gehörende Falkenau. Herzog Albrecht V. besaß hier ein Jagdschlößchen mit Falknerei.
| Straßenname | Falkenstraße |
|---|---|
| Benennung | 1857 Erstnennung |
| Plz | 81541 |
| Stadtbezirk | 5. Au-Haidhausen | Untere Au |
| Lat/Lng | 48.12224 11.57920 |
| Straßenlänge | 804 m |
1879 Fernberg
FALKENSTRASSE. In der Gegend dieser Straße hatten die bayerischen Herzöge im 16. Jahrhunderte ein Jagdschlößchen mit Falkenhaus. ( s. Neudeck. )1880 Adressbuch
Herzog Wilhelm IV. (108-50) erbaute in der Au ein Jagdschlößchen, welches Herzog Albrecht V. (1550-79) mit einem Garten verschönerte (s. Neudeck, am). Oberhalb trat eine „Falknerei“ hinzu welche etwa seit 1700 und noch jetzt die Falkenau heißt und der diese Oertlichkeit durchziehenden Straße den Namen lieh. Die Falkenau war seit 1723 eine eigene Hofmark (ein Edelsitz) und gehörte zu Haidhausen (s. Haidhauserfeldweg); 1814 erfolgte ihre Einverleibung in Giesing. Die Gastwirthschaft „zum Falkenhof“ erhält noch die Erinnerung an die einstige kurfürstl. Gründung. Der schon ältere Name ist seit 10. Juli, resp. 1. Sept. 1857 eine amtliche Bezeichnung. Früher gehörte die Falkenau zur „Lohe“; ein Theil derselben bildete den ehemaligen „Paulanerstock“.
Zweigt von der Ohlmüllerstraße gegenüber der k. Strafanstalt in der Au ab und zieht sich in sanftem Bogen zum Ettlingerplatz, resp. zur Entenbach- und Pilgerheimerstraße.
1943 Adressbuch
Nach der seit 1700 bestandenen Örtlichkeit Falkenau, 1723 Hofmark.Zweigt von der Ohlmüllerstraße (Au) ab und zieht in sanften Bogen zum Edlingerplatz.
1965 Baureferat
Falkenstraße: Nach der früheren, zu Haidhausen gehörenden- Falkenau, d ie nach der Falknerei benannt war, die im 16. Jhdt . dem Jagdschlößchen von Herzog Albrecht V. angefügt wurde. *1857Straßenbenennungen
| Straße | Von | Grund | Bis | Grund |
|---|---|---|---|---|
| Falkenstraße | 1857 | Erstnennung |