Granatstraße

Die Granatgruppe (kurz Granate) ist eine wichtige Gruppe gesteinsbildender Minerale aus der Abteilung der Inselsilikate (Nesosilikate).

Die Bezeichnung Granat wurde erst im Mittelalter geprägt, hat aber ihren Ursprung im lateinischen Wort granum für Korn oder Kern bzw. granatus für körnig oder kernreich und bezieht sich einerseits auf das Vorkommen des Minerals in Körnern, welche Ähnlichkeit mit den Kernen des Granatapfels (Punica granatum) haben, andererseits aber auch auf die orangerote bis rotviolette Farbe von Blüte, Frucht und Kernen des Granatapfels.

Schon in der Antike wurden Granate als Schmucksteine genutzt. Im Mittelalter waren sie zusammen mit Rubinen und Spinellen unter der Bezeichnung Karfunkel (auch Karfunkelstein) bekannt – die meisten stammten damals aus Indien. Besonders populär waren sie aber im 19. Jahrhundert, als böhmische Pyrope so begehrt waren, dass sie bis nach Amerika verschifft wurden.

Dieser Text basiert auf dem Artikel Granatgruppe aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Lizenz CC-BY-SA 3.0 .

| | | |

  Granat

Bildrechte: Rob Lavinsky, iRocks.com – CC-BY-SA-3.0, Almandine-163762, CC BY-SA 3.0
Straßenname Granatstraße
Benennung 1952 Erstnennung
Plz 80995
Stadtbezirk 24. Feldmoching-Hasenbergl | Feldmoching
Kategorie Edelstein  Schmuckstein  
Suchen Granat
Lat/Lng 48.215369 11.491738   
Straßenlänge 126 m
1965 Baureferat
Granatstraße : Noch dem Halbedelstein Granat. *1952

Straßenbenennungen

Straße Von Grund Bis Grund
Granatstraße 1952 Erstnennung
Straße Name Architekt Baustil Jahr
Granatstraße 10 Ehemalige Lagerbaracke 1944
Straße Name Art Jahr Bild
Granatstraße KZ-Außenlager Ludwigsfeld 1997 KZ-Außenlager Ludwigsfeld
Wikipedia Google Maps Google Maps