1879
Fernberg
HARTMANNSTRASSE. Früher den simplen Namen „Knödelgasse“ führend, wurde sie vor einigen Jahren in Hartmannstraße umgetauft zum Andenken an den General Jakob Freiherrn von H a r t m a n n , der zuletzt im deutsch-französischen Kriege das 2. bayerische Armeekorps so ruhmvoll geführt hat ( Wörth,Weißenburg,Sedan Paris). Geboren im Jahre 1795 in der Rheinpfalz zu einer Zeit, wo diese vorübergehend in französischem Besitze war, erzogen von einem französischen Generale, dem Freunde seines kurz vor Hartmanns Geburt verstorbenen Vaters, kam er 1806 in französische Kriegsdienste, in welchen er bis 1816 verblieb; von da an trat er in die bayerische Armee ein, der er bis zu seinem Tode angehörte und eine Zierde in jeder Hinsicht war. Außer mit militärisch wissenschaftlichen Studien beschäftigte er sich auch mit Malerei und war stets ein Freund und Gönner dieser Kunst. Hartmann starb 1873 zu Würzburg.
1880
Adressbuch
Z. E. a. den General der Infantrie Jakob Freiherrn v. Hartmann, geb. zu Maikammer in der Pfalz 4. Febr. 1795, welcher im Kriege gegen Frankreich 1870 und 1871 das II. b. Armeekorps führte, und zu München 24. Febr. 1873 starb. Die Straße trägt dessen Namen seit 16. März 1872,, in alter Zeit hieß sie „Kraut-“ und zuletzt „Knödelgasse“, nach einer Lieblingsspeise der Altbayern, die hier wahrscheinlich bei einem Koche oder Wirthe sehr gut zu haben war.
1894
Rambaldi
243. Hartmannstraße. Führt von der Mitte der Löwengrube zum Promenadeplatz bei der Statue des Kurfürst Max Emanuel. Zur Erinnerung an den General der Infanterie Jakob Freiherrn von Hartmann, der zuletzt im deutsch französischen Kriege das 2. bayerische Armeekorps so ruhmvoll geführt hat (Wörth, Weißenburg, Sedan, Paris). Geboten am 4. Februar 1795 zu Maikammer in der Rheinpfalz zu einer Zeit, wo diese vorübergehend in französischem Besitze war, erzogen von einem französischen Generale, dem Freunde seines kurz vor Hartmanns Geburt verstorbenen Vaters, kam er 1806 in französische Kriegsdienste, in welchen er bis 1816 verblieb; von da an trat er in die bayerische Armee ein, der er bis zu seinem Tode angehörte und eine Zierde in jeder Hinsicht war. Hartmann starb zu München den 24. Februar 1872. Die Straße trägt dessen Namen seit 16. März 1872, in alter Zeit hieß sie „Kraut“ und zuletzt „Knödelgasse“, nach einer Lieblingsspeise der Altbayern, die hier wahrscheinlich bei einem Koche oder Wirte sehr gut zu haben war.
1943
Adressbuch
Jakob Freiherr von Hartmann, General der Infanterie, Führer des II. bayerischen Armeekorps 1870/71 * 4.2.1795 Maikammer, † 23.2.1873 München.
Führt von der Mitter der Löwengrube zum Ritter-von-Epp-Platz.
1965
Baureferat
Hartmannstraße: Jakob Freiherr von Hartmann (1795-1873), General der Infanterie, im Krieg 1870/ 71 Führer eines bayerischen Armeekorps. *1881