1879
Fernberg
Morassistraße. Im Mittelalter trank man zur Abwechslung auch Wein aus Maulbeeren bereitet; solcher Wein hieß "Moraz" (Schmeller, bayer. Wörterbuch.) In dem Morassigäßchen scheint man solchen Wein verkauft zu haben, weshalb die Gasse Morazgasse und später Morassigäßchen genannt worden sein möchte.
1880
Adressbuch
An der nordwestlichen Ecke derselben befanden sich laut Vortrag im Stadtgrundbuch Haus und Garten des Bürgers und Weingastgebers Johann Baptist Morassi, welcher dieser am 21. Mai 1767 an den Reichsgrafen Anton Klemens v. Törring-Seefeld verkaufte. Der „Morassigarten“ war um die Mitte des vorigen Jahrhunderts eine den Münchner geläufige Bezeichnung, die man erst viel später in „Marassi“ verdarb.
1894
Rambaldi
440. Morassistraße. Zweigt bei der Kaserne (schwere Reiter)
in der Zweibrückenstraße südwestlich ab und mündet in die Kohlstraße zwischen der Militär-Reitschule und dem Militär-Heumagazin.
An der nordwestlichen Ecke derselben befanden sich laut Vortrag im
Stadtgrundbuch Haus und Garten des Bürgers und Weingastgebers
Johann Baptist Morassi, welche dieser am 21. Mai 1767 an den
Reichsgrafen Anton Klemelis von Törring-Seefeld verkaufte. Der
,,Morassigarten« war um die Mitte des vorigen Jahrhunderts eine
den Münchnern geläufige Bezeichnung, die man erst viel später in
,,Marassi" verdarb.
1943
Adressbuch
In dieser Straße bessaß bis 1767 der Bürger und Weingastgeber Johann Baptist Morassi Haus und Garten.
Zweigt von der ehemaligen Kaserne in die Zweibrückenstraße ab und mündet in die Kohlstraße.
1965
Baureferat
Morassistraße: Johann Baptist Morassi, Weingastgeber, besaß bis 1767 in dieser Straße den Morassigarten, eine beliebte Wirtschaft. *um 1800