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Ollenhauerstraße

Erich Ollenhauer, geb. 27.3.1901 in Magdeburg, gest. 14.12.1963 in Bonn.

Als Sohn einer Arbeiterfamilie stieß Ollenhauer frühzeitig zur Sozialistischen Arbeiterjugend und war von 1930-1933 deren Vorsitzender. 1933 verließ er Deutschland und emigrierte über Prag und Paris nach London, wo er dem Vorstand der SPD im Exil angehörte. - Nach seiner Rückkehr wurde er 1946 stellvertretender Vorsitzender der SPD, 1949 Mitglied des Bundestags und stellvertretender Fraktionsvorsitzender. Nach dem Tod Schumachers wurde er 1952 Vorsitzender der SPD und Frationsvorsitzender im Bundestag. In seine Zeit als Parteivorsitzender fallen Beratung und Verabschiedung des Goidesberger Programms (1959), das für die weiter Entwicklung der SPD entscheidene Bedeutung gewinnen sollte. 1963 Präsident der  Sozialistsichen Internationale.

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Ollenhauer   Erich
Erich Ollenhauer
Bildrechte: Bundesarchiv, B 145 Bild-F002352-0002 / Brodde / CC-BY-SA 3.0, Bundesarchiv B 145 Bild-F002352-0002, Bonn, Bundestag, Pariser Verträge, Ollenhauer, CC BY-SA 3.0 DE
Straßenname Ollenhauerstraße
Zusatztafel

Erich Ollenhauer (1901-1963),
Politiker. Verfolgter des Nationalsozialismus,
emigrierte 1933 nach Prag und flüchtete später
über Paris und Lissabon nach London.
gehörte dem Widerstand im Exil an,
ab 1952 Parteivorsitzender im deutschen Bundestag

Benennung 1964 Erstnennung
Plz 81737
Stadtbezirk 16. Ramersdorf-Perlach | Neuperlach
RubrikPersonen
Kategorie Politiker  SPD  
Lat/Lng 48.100449 11.643008   
Straßenlänge 209 m
Person Ollenhauer Erich
Geboren 27.3.1901 [Magdeburg]
Gestorben 14.12.1963 [Bonn]
Kategorie Politiker SPD
Nation Deutschland
GND118589857
Leben
Erich Ollenhauer

Erich Ollenhauer, geb. 27.3.1901 in Magdeburg, gest. 14.12.1963 in Bonn.

Als Sohn einer Arbeiterfamilie stieß Ollenhauer frühzeitig zur Sozialistischen Arbeiterjugend und war von 1930-1933 deren Vorsitzender. 1933 verließ er Deutschland und emigrierte über Prag und Paris nach London, wo er dem Vorstand der SPD im Exil angehörte. - Nach seiner Rückkehr wurde er 1946 stellvertretender Vorsitzender der SPD, 1949 Mitglied des Bundestags und stellvertretender Fraktionsvorsitzender. Nach dem Tod Schumachers wurde er 1952 Vorsitzender der SPD und Frationsvorsitzender im Bundestag. In seine Zeit als Parteivorsitzender fallen Beratung und Verabschiedung des Goidesberger Programms (1959), das für die weiter Entwicklung der SPD entscheidene Bedeutung gewinnen sollte. 1963 Präsident der  Sozialistsichen Internationale.

Bavarikon Wikipedia Deutsche Biografie Deutsche Nationalbibliothek

Benennung 1964 Erstnennung
Offiziell Erich Ollenhauer, geb. 27.3.1901 in Magdeburg, gest. 14.12.1963 in Bonn.
Als Sohn einer Arbeiterfamilie stie Ollenhauer frühzeitig zur Sozialistischen Arbeiterjugend und war von 1930-1933 deren Vorsitzender. 1933 verließ er Deutschland und emigrierte über Prag und Paris nach London, wo er dem Vorstand der SPD im Exil angehörte. -Nach seiner Rückkehr wurde er stellvertretender Vorsitzender dr SPD, 1949 Mitglied des Bundestages und stellvertretender Frationsvorsitzender. Nach dem Tod Schumachers wurde er 1952 Vorsitzender der SPD und Fraktionsvorsitzender im Bundestag. In seine Zeit als Parteivorsitzender fallen Beratung und Verabschiedung des Godesberger Programms (1959), das für die weitere Entwicklung der SPD entscheidende Bedeutung gewinnen sollte. 1963 Präsident der Sozialistischen Internatiionale.
1965 Baureferat
Erich-Ollenhauer-Ring: Erich Ollenhauer (1901-1963), von 1952-1963 Vorsitzender der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands, Vorsitzender der Sozialistischen Inteinationale. *1964

Straßenbenennungen

Straße Von Grund Bis Grund
Ollenhauerstraße 1964 Erstnennung
Titel Straße Standort Künstler Jahr Bild
Wasserspielplatz Ollenhauerstraße 7 Wohnring Friederichsen Michael 1977 –
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