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Riedlstraße

Riedl Adrian von
Adrian von Riedl
Bildrechte: Gemeinfrei (Wikipedia 2018)
(Kupferstich von J.C. Schleich nach einem Gemälde von J.G. Edlinger)
Historische Informationen, Lage und Entwicklung der Straße Riedlstraße in München.

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Straßenname Riedlstraße
Benennung 1890 Erstnennung
Plz 80538
Stadtbezirk 1. Altstadt-Lehel | Lehel
RubrikPersonen
Kategorie Topograf  
Gruppe Bayerische Akademie der Wissenschaften  Wilhelmsgymnasium  
Lat/Lng 48.14722 - 11.59449    b
Straßenlänge 80 m
Person Riedl Adrian von
geboren 6.5.1746 [München]
gestorben 18.3.1809 [München]
Kategorie Topograf  
Gruppe Bayerische Akademie der Wissenschaften  Wilhelmsgymnasium  
Nation Deutschland
Konfession katholisch
GND 119528568
Leben
Adrian von Riedl
Historische Informationen, Lage und Entwicklung der Straße Riedlstraße in München.
Bavarikon Wikipedia Deutsche Biografie Deutsche National Bibliothek
Benennung 1890 Erstnennung
Person Riedl Adrian von
Geboren 6.5.1746 [München]
Gestorben 18.3.1809 [München]
Kategorie Topograf
Gruppe Bayerische Akademie der Wissenschaften Wilhelmsgymnasium
Nation Deutschland
Konfessionkatholisch
GND119528568
Leben
Adrian von Riedl
Historische Informationen, Lage und Entwicklung der Straße Riedlstraße in München.
Bavarikon Wikipedia Deutsche Biografie Deutsche Nationalbibliothek
1894 Rambaldi
535. Riedlstraße. Geht vom sogenannten Riedl-Damm (Bogenhauser Fußweg) westlich zur Eisbachstraße. Zu Ehren des Legationsrates, Direktors des statistischen Bureaus und Obersten Adrian von Riedl, geb. zu München am 6. Mai 1746. Riedl wurde in schneller Folge 1767 zum Ingenieurlieutenant, 1769 zum Hauptmann und 1771 zum wirklichen Kammerrat ernannt. Beim Regierungsantritte Karl Theodor’s erhielten die Verdienste dieses in seiner Wissenschaft gründlich gelehrten, kunsterfahrenen, bei allen wichtigen Grenzberichtigungen beigezogenen Mannes dadurch Würdigung, daß er 1790 zum Generalstraßen- und Wasserbaudirektor und in den Ritterstand erhoben wurde. Wie seine Bemühungen bei den Durchzügen russischer und französischer Truppen durch Bayern 1796 als Obermarschkommissar und Oberst des Generalstabs durch den russischen St. Anna-Orden (1800) gelohnt wurden, so erkannte die Wissenschaft seine Leistungen durch seine Wahl als Mitglied der Akademie (1796) an. Seine durch mancherlei Beschwerden während der Truppendurchzüge geschwächte Gesundheit bewog ihn 1805, um die Enthebung von seiner Stelle als Generaldirektor des Wasserbaues nachzusuchen, doch trat er 1808 als Legationsrat und Direktor des statistischen Bureaus und der technischen Wasserbauschule wieder hervor. Seine Aufnahme der Römerstraßen, sein Reise- Atlas von Bayern, seine hydrographische Karte, sein Stromatlas von Bayern und seine geographischen Straßen-Konspekte ec. sind bleibende Denkmäler seines Fleißes, seiner Kenntnisse und thätigen Vaterlandsliebe. Er starb am 18. März 1809.

1965 Baureferat
Riedlstraße: Adrian Ritter von Riedl (1746-1809), Topograph, Mitglied der bayer. Akademie der Wissenschaften, Direktor des Straßen- und Wasserbaus, des Statistischen Büros und der Technischen Wasserbauschule, schuf eine Karte der Römerstraßen in Bayern sowie bayer. Straßen- und Wasserkarten. *um 1890

Straßenbenennungen

Straße Von Grund Bis Grund
Riedlstraße 1890 Erstnennung
Straße Name Architekt Baustil Jahr
Riedlstraße 2 Eckhaus deutsche Renaissance 1900
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