Steinsdorfstraße

Steinsdorf Kaspar von
Kaspar von Steinsdorf
Bildrechte: Franz Hanfstaengl, Kaspar Ritter von Steinsdorf, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons
Historische Informationen, Lage und Entwicklung der Straße Steinsdorfstraße in München.

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Straßenname Steinsdorfstraße
Benennung 1888 Erstnennung
Plz 80538
Stadtbezirk 1. Altstadt-Lehel | Lehel
RubrikPersonen
Kategorie Jurist  Bürgermeister  Landtagsabgeordneter  
Gruppe Münchner Bürgermeister  Goldene Bürgermedaille  
Lat/Lng 48.134921 - 11.587702    b
Straßenlänge 759 m
Person Steinsdorf Kaspar von
geboren 28.2.1797 [Amberg]
gestorben 29.11.1879 [München]
Kategorie Jurist  Bürgermeister  Landtagsabgeordneter  
Gruppe Münchner Bürgermeister  Goldene Bürgermedaille  
Nation Deutschland
GND 117264083
Leben
Kaspar von Steinsdorf
Historische Informationen, Lage und Entwicklung der Straße Steinsdorfstraße in München.
Bavarikon Wikipedia Deutsche Biografie Deutsche National Bibliothek
Benennung 1888 Erstnennung
Person Steinsdorf Kaspar von
Geboren 28.2.1797 [Amberg]
Gestorben 29.11.1879 [München]
Kategorie Jurist Bürgermeister Landtagsabgeordneter
Gruppe Münchner Bürgermeister Goldene Bürgermedaille
Nation Deutschland
GND117264083
Leben
Kaspar von Steinsdorf
Historische Informationen, Lage und Entwicklung der Straße Steinsdorfstraße in München.
Bavarikon Wikipedia Deutsche Biografie Deutsche Nationalbibliothek
1894 Rambaldi
636. Steinsdorfstraße.Führt von der Maximilianstraße unfern der Brücke isaraufwärts über den Mariannenplatz zur Zweibrückenstraße. Zur Ehrung des l. rechtskundigen Bürgermeisters Kaspar von Steinsdorf. Derselbe, geboren 28· Februar 1797 zu Amberg als Sohn eines Advokaten, wurde in verschiedenen Staatsstellen verwendet und am 29. Mai 1837 als 11. Bürgermeister nach München berufen, in welcher Stellung er bis 1854 blieb. Nach Bauers Tod als I. Bürgermeister gewählt, versah er diesen Posten bis zum Jahr 1870. Steinsdorf, welchem seinerzeit für seine Verdienste die goldene Bürgermedaille verliehen wurde, erhielt im Juni 1870 die nachgesuchte Pension und starb zu München am 29. November 1879. Steinsdorf war demnach 33 Jahre rechtskundiger Bürgermeister der k· Haupt- und Residenzstadt, außerdem war er Abgeordneter bei acht Landtagen. Seine Brust schmückten das Komthurkreuz des Zivil-Verdienstordens der bayer. Krone und der Verdienstorden vom heiligen Michael, außerdem war er Offizier des k. griechischen Erlöserordens, Ritter des k. k österreich. Ordens der eisernen Krone und Inhaber der Bürgermedaille Münchens. Die Straße, welche am 28. September 1877, resp. 1. Januar 1878 den Namen »Quaistraße« erhielt, wurde, da sich dieser Name bei der hiesigen Bevölkerung nicht einbürgern konnte, am 18. März 1887, resp. 1. Jan. 1888 in »Steinsdorfstraße« umbenannt. Früher zählte diese Straße zur »Floßstraße«.

1965 Baureferat
Steinsdorfstraße: Kaspar Ritter von Steinsdorf (1797-1879), rechtskundiger 1. Bürgermeister und Inhaber der Goldenen Bürgermedaille der Stadt München, Abgeordneter im Bayer. Landtag. *1888

Straßenbenennungen

Straße Von Grund Bis Grund
Steinsdorfstraße 1888 Erstnennung
Straße Name Architekt Baustil Jahr
Steinsdorfstraße Gasthaus Zum Grünen Baum 0
Steinsdorfstraße 8 Mietshaus Hock K. Neurenaissance 1879
Steinsdorfstraße 10 Mietshaus Lincke Albin, Vent Carl neubarock 1894
Steinsdorfstraße 12 Mietshaus Meister Georg neubarock 1891
Steinsdorfstraße 13 Mietshaus neubarock 1891
Steinsdorfstraße 14 Mietshaus Meister Georg, Hartl Hans neubarock 1891
Straße Name Beruf Von Bis
Steinsdorfstraße 10 Ganghofer Ludwig
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