Personen

11. März 1985

Michail Gorbatschow wird Generalsekretär der KPdSU

Michail Gorbatschow wurde Generalsekretär der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (KPdSU) und leitete damit eine Ära tiefgreifender Reformen ein. Er setzte auf die Politik der "Glasnost" (Offenheit) und "Perestroika" (Umstrukturierung), um die Sowjetunion wirtschaftlich zu modernisieren und die Transparenz im Staat zu erhöhen. Seine Reformen sollten die stagnierende Wirtschaft und das politische System beleben, führten jedoch auch zur zunehmenden Liberalisierung, die letztendlich zur Auflösung der Sowjetunion beitrug. Gorbatschow prägte damit das Ende des Kalten Krieges entscheidend mit.

19. August 1991

Putschversuch gegen Gorbatschow

Eine Gruppe konservativer sowjetischer Funktionäre und Militärs, die sogenannte „Staatliche Komitee für den Ausnahmezustand“ (GKTSCHP), wollte die Reformen Gorbatschows stoppen und den Zerfall der Sowjetunion verhindern. Gorbatschow wurde während des Putsches auf der Krim festgesetzt.Der Putsch scheiterte letztlich am entschlossenen Widerstand der Bevölkerung sowie des russischen Präsidenten Boris Jelzin, der sich öffentlich gegen die Putschisten stellte. Die Niederlage des Putschversuchs beschleunigte das Ende der Sowjetunion, die schließlich im Dezember 1991 endgültig zerfiel.

Suchbegriffe